RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Märtin fliegt zur Führung

Mit einer tollen Bestzeit übernimmt Ford-Pilot Markko Märtin vor dem Citroen-Duo Loeb und Sainz die Führung, Grönholm in Problemen.

Manfred Wolf

Auf der, mit 52,56 Kilometern längsten Prüfung der Schweden Rallye, meldet sich Markko Märtin zumindest für einen Podiumsplatz an. Der Ford-Pilot absolvierte die Marathon-SP ‚Granberget’ in 24.47,4 Minuten, das bedeutet einen unglaublichen Schnitt von 127,2 km/h…

Zweitschnellster war Petter Solberg, er kommt mit seinem Subaru Impreza WRC also auch immer besser in Schuss. Neun Sekunden fehlten dem Norweger, weitere 4,5 Sekunden dahinter zeigt Sebastien Loeb (Citroen), dass auch mit ihm im Verlauf der Rallye gerechnet werden muss, gesamt konnte Loeb an die zweite Position hinter Märtin vorrücken.

Teamkollege Carlos Sainz liegt gesamt nun auf Rang drei, er war auf dieser SP Viertschnellster, 19,2 Sekunden langsamer als Märtin. Die weiteren Positionen auf der dritten Sonderprüfung: Janne Tuohino (Ford, +26,2), Mikko Hirvonen (Subaru, +28,2), Freddy Loix (Peugeot 307, + 37,1), Henning Solberg (Peugeot 206, +41,8), Francois Duval (Ford, + 42,2) und Daniel Carlsson (Peugeot 206, + 42,4).

Der bisher Führende, Peugeot-Pilot Marcus Grönholm, verlor durch einen Defekt an der Servolenkung eine knappe Minute. Ausgerechnet auf der längsten Prüfung musste der Finne ausschließlich mit Muskelkraft lenken, in der Gesamtwertung kostet ihm das nicht nur die Führung, er fällt sogar auf den siebenten Rang zurück.

PWRC

Nachdem Manfred Stohl mehr oder weniger am Start gehindert wurde, ist die Leistung des „restlichen“ OMV-Teams ganz beachtlich, ebenso die Performance von Franz Wittmann jun., der zum allerersten Mal WM-Luft schnuppert.

Nach den drei absolvierten Prüfungen führt weiterhin Jani Paasonen. Er konnte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung mit einer erneuten Bestzeit auf SP 3 weiter ausbauen. Alister McRae hält in der Gesamtwertung den zweiten Rang (+ 31,1), er war auch der Einzige, der auf der dritten Prüfung halbwegs mit dem OMV-Piloten mithalten konnte.

Franz Wittmann jun. schlägt sich derweilen recht beachtlich, er hält die 47. Gesamtposition und liegt damit auch weiterhin sieben Plätze vor OMV-Junior Sebastian Vollak, der sich an das, für ihn neue Terrain, sichtlich erst gewöhnen muss.

Nach dem Service und einer etwas längeren Mittagspause steht die SP ‚Graneberget’ ein weiteres Mal auf dem Programm, dann folgt noch die SpecialStage in Hagfors. Alle weiteren Zeiten und Resultate finden Sie hier, Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Schweden

Weitere Artikel:

WRC, Sardinien: Bericht Raith

„Was hier abging, war einfach nur mega!“

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier holten bei ihrer Premiere bei der WM-Rallye in Sardinien als 16. gesamt und 8. im WRC2-Klassement ein Top-Resultat

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wächst 2027 auf 15 Läufe an: Mit den USA und Großbritannien kehren zwei Traditionsmärkte zurück

WRC, Sardinien: Vorschau Raith

Ein Herzenswunsch wird Wirklichkeit

Der Steirer Kevin Raith steht am kommenden Wochenende in Sardinien zum zweiten Mal in seiner Karriere am Start einer WM-Rallye / Im Cockpit seines Ford Fiesta Rally2 sitzt Claudia Maier als Copilotin

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP10)

Solberg führt - Titelkampf spitzt sich zu

Oliver Solberg dreht die Rallye Italien: Mit zwei Bestzeiten setzt sich der Toyota-Pilot an die Spitze und verkürzt im WM-Kampf den Rückstand auf Elfyn Evans. Raith 12. der RC2. Masters: Garandos führt.

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.