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Knapp am Podium vorbei

Nach einem High-Speed-Ausflug in den Graben konnte Petter Solberg nicht mehr um den Sieg mitkämpfen, das Podium verpasste er nur knapp.

Subaru-Pilot Petter Solberg hatte sich fest vorgenommen, in Finnland um den Sieg mitzufighten, für Youngster Chris Atkinson ging es bei seiner ersten Finnland-Rallye im WRC vor allem darum, Erfahrung zu sammeln. Zu Beginn lief alles nach Plan, Solberg konnte sich mit guten Zeiten in den Top-Drei halten, auf SP 8 kam dann allerdings eine große Schrecksekunde für den Subaru-Piloten und seinen Co-Piloten Phil Mills.

Solberg beschädigte sich zunächst den Heckbereich seines Autos und verlor dabei die Heckklappe samt Heckspoiler. Auf der nächsten größeren Sprungkuppe hatte diese fatale Folgen. „Wir sind mit Highspeed über die Kuppe geflogen, da die Aerodynamik des Autos ohne Heckspoiler aber massiv gestört war, landeten wir auf der Nase des Autos, im Anschluss ging es in einen Graben. Wir hatten großes Glück, dass wir nirgendwo heftiger angeschlagen sind und die Fahrt fortsetzen konnten, das hätte auch anders enden können“, so der sichtlich geschockte Norweger nach dem Zwischenfall.

Solberg verlor auf dieser SP 20 Sekunden und damit auch den Anschluss an die Spitze. Am zweiten Tag fand der Norweger dann kein geeignetes Setup, das Podium war außer Reichweite. Der Finaltag stand dann aber im Zeichen des Zweikampfes mit Mikko Hirvonen, Petter Solberg entschied dieses Duell letztlich für sich und wurde Vierter: „Ein enttäuschendes Resultat, in Anbetracht der Umstände muss ich aber mit Platz vier zufrieden sein. Vor der Deutschland-Rallye steht ein intensiver Test auf dem Programm, zudem bekommen wir einige neue Teile am Auto.“

Chris Atkinson hatte bereits am ersten Tag einen Unfall zu verzeichnen, er startete im Rahmen des SuperRally-Reglements aber am zweiten Tag erneut und war zufrieden: „Das war einer der besten Rallye-Tage meines Lebens, ich konnte zeitenmäßig mit den Top-Piloten und Lokalmatadoren mithalten. Wir haben viel gelernt und wollen das im nächsten Jahr auch umsetzen.“

Teamchef David Lapworth: „Eine Rallye mit einer SP-Bestzeit zu beenden ist zwar nett, aber wir sind hier um zu gewinnen. Wir werden daher versuchen, unsere Hausaufgaben bestmöglich zu erledigen um bei der nächsten Schotter-Rallye in Großbritannien wieder konkurrenzfähig zu sein. Was die kommende Deutschland-Rallye betrifft, so sind wir sehr gespannt auf die Vorstellung von Stéphane Sarrazin im Werksauto, 2004 hat er auf einem privaten Subaru jedenfalls eine gute Figur gemacht.“

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