RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Knapp am Podium vorbei

Nach einem High-Speed-Ausflug in den Graben konnte Petter Solberg nicht mehr um den Sieg mitkämpfen, das Podium verpasste er nur knapp.

Subaru-Pilot Petter Solberg hatte sich fest vorgenommen, in Finnland um den Sieg mitzufighten, für Youngster Chris Atkinson ging es bei seiner ersten Finnland-Rallye im WRC vor allem darum, Erfahrung zu sammeln. Zu Beginn lief alles nach Plan, Solberg konnte sich mit guten Zeiten in den Top-Drei halten, auf SP 8 kam dann allerdings eine große Schrecksekunde für den Subaru-Piloten und seinen Co-Piloten Phil Mills.

Solberg beschädigte sich zunächst den Heckbereich seines Autos und verlor dabei die Heckklappe samt Heckspoiler. Auf der nächsten größeren Sprungkuppe hatte diese fatale Folgen. „Wir sind mit Highspeed über die Kuppe geflogen, da die Aerodynamik des Autos ohne Heckspoiler aber massiv gestört war, landeten wir auf der Nase des Autos, im Anschluss ging es in einen Graben. Wir hatten großes Glück, dass wir nirgendwo heftiger angeschlagen sind und die Fahrt fortsetzen konnten, das hätte auch anders enden können“, so der sichtlich geschockte Norweger nach dem Zwischenfall.

Solberg verlor auf dieser SP 20 Sekunden und damit auch den Anschluss an die Spitze. Am zweiten Tag fand der Norweger dann kein geeignetes Setup, das Podium war außer Reichweite. Der Finaltag stand dann aber im Zeichen des Zweikampfes mit Mikko Hirvonen, Petter Solberg entschied dieses Duell letztlich für sich und wurde Vierter: „Ein enttäuschendes Resultat, in Anbetracht der Umstände muss ich aber mit Platz vier zufrieden sein. Vor der Deutschland-Rallye steht ein intensiver Test auf dem Programm, zudem bekommen wir einige neue Teile am Auto.“

Chris Atkinson hatte bereits am ersten Tag einen Unfall zu verzeichnen, er startete im Rahmen des SuperRally-Reglements aber am zweiten Tag erneut und war zufrieden: „Das war einer der besten Rallye-Tage meines Lebens, ich konnte zeitenmäßig mit den Top-Piloten und Lokalmatadoren mithalten. Wir haben viel gelernt und wollen das im nächsten Jahr auch umsetzen.“

Teamchef David Lapworth: „Eine Rallye mit einer SP-Bestzeit zu beenden ist zwar nett, aber wir sind hier um zu gewinnen. Wir werden daher versuchen, unsere Hausaufgaben bestmöglich zu erledigen um bei der nächsten Schotter-Rallye in Großbritannien wieder konkurrenzfähig zu sein. Was die kommende Deutschland-Rallye betrifft, so sind wir sehr gespannt auf die Vorstellung von Stéphane Sarrazin im Werksauto, 2004 hat er auf einem privaten Subaru jedenfalls eine gute Figur gemacht.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Finnland

- special features -

Weitere Artikel:

Neue Bilder und Videos des Toyota-Prototyps für 2027 sind aufgetaucht - Das Auto sieht nun deutlich anders aus als beim vorherigen Test in Portugal

Simon Wagner @ Rally Sumava Klatovy

„Technikteufel“ schlug gleich zweimal zu

Vibrationen am Freitag, kaputter Kühler und Aufgabe am Samstag - Simon Wagner beim tschechischen Auftakt im Technikpech. Aber: Sieg auf der zweiten Etappe als Speed-Bestätigung.

Nicht im Cockpit, sondern als Unterstützer seines Sohne Samuel kehrt Andy Hulak aktiv in den Motorsport zurück. Dank Erich Petrakovits gibt Samuel am 17. Mai sein Debüt im Peugeot 206 RX Cup.

Alpe Adria Rally Cup: Vipavska Dolina

AARC vor Rally Vipavska Dolina

Ein sensationelles Nennergebnis von 107 Teams bei der Rally Vipavska Dolina in Slowenien und 24 Teams des Alpe Adria Rally Clubs werden mittendrin statt nur dabei sein!

WRC Kanaren Rallye am Wochenende

Warum sich Sordo auf sein WRC-Comeback freut

Dani Sordo kehrt am Wochenende anlässlich der Kanaren-Rallye ins Hyundai-Werksteam zurück - Den Wettbewerb hat der Spanier nicht vermisst, aber ...

Oliver Solberg verunfallt auf der vorletzten Wertungsprüfung und beendet das Riesenduell mit Sebastien Ogier - Toyota überragend auf den Kanarischen Inseln. Keferböck/Minor bauen mit Platz 2 die Masters-Führung aus.