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Stohl gibt noch nicht 100 Prozent

Manfred Stohl ist den ersten Tag eher vorsichtig angegangen, der OMV-Pilot zeigt sich optimistisch, weiter nach vorne zu stoßen.

Trotz einiger kleinerer Probleme lässt sich das OMV World Rally Team (Citroen Xsara WRC) den Spaß an der „Neste Rally Finland“ nicht verderben.

Sowohl Manfred Stohl als auch Xavier Pons zeigen sich von den Strecken rund um Jyväskilä begeistert. Zwar liegen die beiden OMV Piloten nach sechs Sonderprüfungen noch außerhalb der Top-10, doch das soll sich möglichst bald ändern.

Eigentlich hat es Manfred Stohl erwartet, aber in Wirklichkeit sieht es doch etwas anders aus. Gemeint ist der Speed bei der Neste Rally Finland. So liegt die Durchschnitts-Geschwindigkeit nach den ersten sechs Sonderprüfungen bei fast 121 km/h.

Was grundsätzlich kein allzugroßes Problem bedeutet, wird bei den vielen Sprüngen zur großen Herausforderung. Gerade auf Sonderprüfung 5 („Vellipohja“ / 33,9 km) bekamen dies einige Co-Piloten zu spüren. So klagten etwa Timo Rautiainen (Co von Marcus Grönholm) oder Daniel Elena (Co von Sebastien Loeb) über Rückenschmerzen.

Ilka Minor hingegen genießt ihre ersten „Flugstunden“ in Finnland. „Für mich ist es halb so arg, da ich relativ leicht bin und so beim Aufkommen nicht so schwer in den Sitz gedrückt werde.“

Und wenn es bislang auch nur für den 13. Gesamtrang reichte, ist OMV Pilot Manfred Stohl weiterhin von Finnland begeistert: „Es ist unglaublich. Mir taugt es und wir kommen immer besser in Fahrt. Ich bin überzeugt, dass wir uns noch bis zum Etappenende verbessern können. Die Sprünge sind enorm. Wir nehmen bislang sicher noch nicht 100 Prozent Risiko.“

Xavier Pons haderte auf den ersten Sonderprüfungen noch ein wenig mit dem Schicksal. So brach auf Sonderprüfung 5 nach einem weiten Sprung der rechte hintere Stoßdämpfer.

Damit musste der 25-jährige Spanier dann auch noch die nächste Sonderprüfung bestreiten und ließ dadurch einige Zeit liegen. In der Zwischenwertung findet sich der OMV Pilot auf Platz 18 wieder.

Pons: „Ich denke, dass, wenn wir keine Probleme haben, wir uns verbessern können. Meine größte Sorge gilt derzeit meinem Co-Piloten Carlos del Barrio, dass er sich bei den Sprüngen nicht weh tut.“

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