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Fanatische Fans verhindern Platz zwei für Peugeot

Marcus Grönholm beendet die Rallye nach unverschuldetem Ausrutscher auf Platz fünf, Markko Märtin wird beim ersten Einsatz Vierter.

Mit Rang vier und fünf endete die Rallye Monte Carlo, der traditionelle Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft, für die Peugeot-Werkspiloten Markko Märtin und Marcus Grönholm.

Doch fanatische Zuschauer verhinderten ein besseres Ergebnis: Marcus Grönholm, der Weltmeister der Jahre 2000 und 2002, der mit seinem Peugeot 307 WRC auf der ersten Etappe den zweiten Rang erobert hatte, rutschte auf Schnee, den Zuschauer ihm in den Weg geschaufelt hatten, gegen einen Felsen.

"Auf der viertletzten Prüfung der Rallye hatten Fans in einer engen Rechtskurve Schnee auf die feuchte Straße geworfen", berichtete Grönholm. "Wir sind von der Strecke gerutscht und haben uns ein Rad abgerissen."

Während Petter Solberg, der Weltmeister von 2003, an der gleichen Stelle aufgeben musste, rettete Grönholm seinen Peugeot 307 WRC mit fünf Minuten Zeitverlust ins Ziel der Prüfung.

Am Ende der Rallye belegte Grönholm noch Rang fünf. "Immerhin habe ich noch vier WM-Punkte geholt", tröstete er sich. Der Finne mit schwedischer Muttersprache blickt optimistisch in die Zukunft: "Bei der Rallye Schweden Anfang Februar beginnt für uns die WM-Saison richtig. Dort wollen wir ein Top-Ergebnis verbuchen."

Peugeot Neuzugang Markko Märtin feierte seinen Einstand im Werksteam mit einem vierten Rang. "Ich habe anfangs noch einige Zeit gebraucht, um mich an den relativ großen Peugeot 307 WRC zu gewöhnen", erklärte der Este. "Ich habe bei dieser Veranstaltung viel über die Reifen und das Fahrzeug gelernt."

"Obwohl wir natürlich enttäuscht sind, dass Marcus Grönholm seinen guten zweiten Rang verloren hat, sehen wir auch einige positive Elemente", erklärte Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport.

"Beide Peugeot 307 WRC haben zuverlässig funktioniert. Das zeigt, welchen Fortschritt wir seit der vergangenen Saison gemacht haben. Und obwohl Marcus Grönholm mit den neuen Pirelli-Reifen noch nicht vertraut war, ist er die beste Rallye Monte Carlo seiner Karriere gefahren."

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