RALLYE

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"Hatte die WM im Hinterkopf"

Sébastien Loeb hat den Sieg nur knapp verpasst - zugleich fühlt er sich wie sein Citroen-Team von der Performance des C4 ermutigt, was die WM anbelangt.

Weltmeister Sébastien Loeb unterlag bei der geschichtsträchtigen Neuseeland-Rallye gegenüber Marcus Grönholm mit einem winzigen Rückstand von 0,3 Sekunden, dem geringsten Rückstand, den ein Zweiter jemals hinnehmen musste.

Loeb erklärt: "Ich habe so hart gepuscht wie ich konnte, aber im Hinterkopf hatte ich auch immer den Gedanken, dass in Hinsicht auf den Kampf um die Fahrer-Weltmeisterschaft acht Punkte für den zweiten Platz besser sind als eine Nullrunde."

Dass es sich dann auf der abschließenden Superspecial so knapp nicht ausgegangen ist, kommentiert Loeb mit den Worten: "Es kann selten etwas frustrierender sein. Wir haben noch einmal gesehen, dass wir bei dieser Rallye in der Lage waren, um den Sieg zu kämpfen - obwohl das auch wiederum sehr ermutigend ist für den Rest der Saison."

Dani Sordo wurde mit dem zweiten Citroen C4 WRC Sechster. Guy Fréquelin erklärt dazu: "Dani fuhr hier zuvor erst einmal. Er hat sich weiter an eine Rallye gewöhnt, für die Erfahrung nötig ist. Er hat hier weitere Erfahrungen mit dem C4 und seinen Setups sammeln können, was sich später bezahlt machen wird"

Der Citroen-Teamchef fügt hinzu: "Auf dem Papier war diese Rallye sehr hart für uns, zumal Sébastien im Vorjahr nur an der Besichtigung teilnehmen konnte. Es war auch die erste Neuseeland-Rallye mit dem C4. Wir haben erwartet, dass es ein stressiges Wochenende wird - aber es wurde nervenaufreibender als ich es jemals erwartet hätte. Die Reifenwahl war der Schlüssel - vom Anfang bis zum Ende."

Fréquelin verrät: "Dank unserer Crew und der Unterstützung von BFGoodrich haben wir oft eine leicht unterschiedliche Reifenwahl als unsere Rivalen getroffen und das hat sich bezahlt gemacht. Séb und sein Kopilot Daniel Elena haben den Sieg nur ganz knapp verpasst und sie hatten auch etwas Pech, als sie die einzigen Fahrer waren, die SP 15 und SP 16 im Regen starten mussten."

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