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"Dreher geht auf meine Kappe!"

Nach dem Dreher am Samstag, der rund fünf Minuten gekostet hat, war die Luft draußen - Manfred Stohl bestritt die dritte Etappe als Renntest.

Foto: McKlein

Das Kronos Citroen Team hat bei der „Rally de Portugal“ zwei Punkte für die Herstellerwertung geholt. Dafür sorgte das schwedisch-französische Duo Daniel Carlsson/Denis Giraudet. Der Portugal-Sieger von 2005 konnte sich auf der Schlußetappe auf den siebenten Gesamtrang verbessern. Bei Manfred Stohl und Ilka Minor (Ö) war nach dem Dreher am Samstag leider nicht mehr als Platz zehn möglich.

Toll erkämpfter siebenter Gesamtrang

Daniel Carlsson hat seine Ankündigung wahr gemacht und am Schlußtag der Portugal-Rallye nochmals das Gaspedal voll durchgetreten. Bereits auf der ersten SP des Tages konnte er Henning Solberg (Nor/Ford Focus WRC) überholen. Der siebenten Platz beschert dem schwedischen Piloten zwei Punkte in der Fahrerwertug und und ebensoviele Zähler für den Herstellerbewerb.

Carlsson: „Es war eine sehr schwere Rally und ich bin glücklich, dass wir sie in den Punkten beenden konnten. Damit haben wir in diesem Jahr bei allen drei gefahrenen Rallies gepunktet. Jetzt wollen wir uns weiter verbessern und schon in Sardinien den einen oder anderen Rang weiter vorne landen.“

Nach Dreher war die Luft draußen

Für Manfred Stohl war nach dem Dreher am zweiten Tag die Luft draußen. Durch den Zeitverlust von rund fünf Minuten war ein Platz in den Punkten nicht mehr möglich. Danach war es vorrangig neue Teile am Citroen Xsara WRC unter Rennbedingungen zu testen. Vor allem die Differenziale gilt es für die nächsten Rallies perfekt abzustimmen.

Stohl: „Der Dreher geht auf meine Kappe. Leider habe ich durch diesen Fehler viel Zeit verloren. Danach hätte es keinen Sinn gehabt voll zu attackieren und einen Ausfall zu riskieren. Ich bin natürlich enttäuscht. Doch in der WM sind erst fünf von 16 Läufen gefahren worden. Hirvonen hatte im Vorjahr nach fünf Veranstaltungen auch nur sieben Punkte und war am Ende Dritter.“

Hochs und Tiefs

Marc van Dalen, Teamchef des Kronos Citroen Teams, konnte der Portugal-Rallye einige positive Seiten abgewinnen. „Carlsson hat sehr gut gekämpft und konnte so am dritten Tag den siebenten Gesamtrang zurückerobern. Da waren die Zeiten auch in Ordnung. Jetzt müssen wir an der Konstanz arbeiten. Manfred hatte nach dem Dreher keine Chance mehr. Das kann passieren und darf sicher nicht überbewertet werden. Seine Rallies kommen noch. Darum blicke ich zuversichtlich in die Zukunft und freue mich schon auf die nächsten drei Schotter-Läufe in Argentinien, Sardinien und Griechenland.“

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