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Rallye-WM: Deutschland

Aufregendes Rallye-Wochenende für das Stobart-Team

Eine Botschaft von Gigi Galli aus dem Krankenhaus. Ein erfreuter Francoise Duval auf dem Podium. Und erste Asphalt-Punkte für Henning Solberg...

Das Kundenteam Stobart Ford erlebte ein aufregendes Rallye-Wochenende. Der absolute Tiefpunkt war der schwere Unfall des beliebten Gigi Galli. In einer Hochgeschwindigkeitspassage, die im fünften Gang genommen wird, kam Galli von der Strecke ab und krachte gegen einen Baum. Während Co-Pilot Giovanni Bernacchini unverletzt aussteigen konnte, wurde Galli nicht nur im Wagen eingeklemmt, er brach sich auch den linken Oberschenkel und fällt damit für lange Zeit aus.

Gigi Galli: "Hätte schlimmer ausgehen können!"

Galli hat bereits die Operation hinter sich und ließ seinen Fans aus dem Krankenhaus eine Botschaft ausrichten: "Ich bin natürlich ziemlich unglücklich über diesen Unfall. Allerdings muss ich mich bei den Organisatoren und dem medizinischen Team für ihre tolle Arbeit bedanken. Die Stärke meines Ford Focus und meines Sturzhelms sowie die Hilfe meines Co-Piloten Giovanni haben dazu beigetragen, meine Verletzungen in einem kleinen Bereich zu halten - denn das hätte meiner Meinung nach viel schlimmer ausgehen können. Ich bin jetzt etwas müde, aber nach der Operation geht es mir nicht so schlecht. Leider werden mich meine Fans einige Monate lang nicht sehen können. Ich freue mich allerdings schon auf eine schnelle Genesung und eine hoffentlich baldige Rückkehr auf die Strecke."

Francoise Duval: "Würde gerne einspringen!"

Zu den Hochs zählte zweifellos der tolle dritte Platz von Francois Duval. Der Belgier erklärte: "Es ist schon großartig, hier nach wenigen Testfahrten und auch auf neuen Reifen gleich auf das Podest zu fahren. Für uns hat es schon immer eine große Herausforderung dargestellt, um den Sieg zu kämpfen - denn die anderen Fahrer fahren das ganze Jahr über und sie haben auch reichlich getestet. Das Ergebnis fühlt sich wirklich sehr gut an. Wir haben einige Verbesserungen beim Setup erzielt und mehr über die Reifen gelernt - da steckt also viel Positives drin. Diese Erfahrungen werden uns bei den anstehenden Asphalt-Rallyes entgegen kommen." Sein nächster Einsatz sei in Spanien - doch Duval würde auch nichts dagegen haben, wenn ihn Stobart als Galli-Ersatz auch in Neuseeland zum Einsatz bringen würde: "Wenn ich als Ersatz für Gigi in Frage käme, dann würde ich gerne einspringen."

Henning Solberg: "Wie ein Sieg!"

Grund zum Jubeln hatte auch Henning Solberg, der in seinem wie immer orange lackierten Ford Focus den tollen siebten Platz erringen konnte - wobei ihm sicher auch die Erfahrung von Manfred Stohl zugute kam, der ihm in Deutschland als Asphaltspion unter die Arme griff. "Für mich war das beinahe wie ein Sieg! Die ersten Punkte auf Asphalt zu holen ist eine tolle Leistung und wir sind hier einige Schritte voran gekommen. Es war eine schwierige Rallye für mich, denn ich habe nun einmal nicht viel Erfahrung auf Asphalt", kommentierte der Norweger.

"Gute Fortschritte" vermag auch Matthew Wilson erzielt haben, er freut sich über seine "verbesserte Asphalttechnik". Weniger war er von seinen "kleinen Fehlern wie Motorabwürgen und Drehern" angetan. Der Sohn von Ford-Teamchef Malcolm Wilson beendete die Deutschland-Rallye auf dem zwölften Platz.

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