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Jetzt heißt es Nerven bewahren

Am Wochenende steht für Andi Aigner eine wichtige Rallye auf dem Programm - in Neuseeland ist die perfekte Taktik gefragt. Der Titelkampf spitzt sich zu!

Foto: RBRT

Die Rallye-Weltmeisterschaft übersiedelt nach Übersee. Von 29. bis 31. August steht im Raum Hamilton die „Repco Rally New Zealand“ auf dem Programm. Und das Red Bull Rallye Team ist diesmal wieder vollzählig vertreten. Neben Andreas Aigner (Aut)/Klaus Wicha (Ger) – Mitsubishi EVO IX stehen auch Bernardo Sousa (POR)/Jorge Cavalho (POR) – Mitsubishi EVO IX am Start.

Für Andreas Aigner ist Neuseeland eine richtungsweisende Veranstaltung im Kampf um den Titel in der P-WRC. Nach seinem Heimsieg in Finnland liegt Juho Hänninen nur noch acht Zähler hinter dem Steirer, nach Verlustpunkten (Aigner kann nur noch in Neuseeland und Wales, Hänninen aber zusätzlich auch noch in Japan punkten) sogar schon zwei vorne.

Teamchef Raimund Baumschlager: „Rechnereien, für die es noch etwas zu früh ist. Denn da stehen im Moment noch zu viele Wenn und Aber dahinter. Fakt ist, dass wir heuer die Chance haben, den Weltmeistertitel nach Österreich zu holen. Und da wollen wir in Neuseeland den nächsten Schritt setzen. Da wartet auf das ganze Team Schwerarbeit – Fehler dürfen wir uns keinen erlauben!“

Andreas Aigner geht jedenfalls mit einem Handikap in diese Rallye. Denn während Hänninen die Strecke bereits sehr gut kennt, ist es für den dreifachen Saisonsieger das erste Antreten in Neuseeland.

Andreas Aigner: „Sicher ein klarer Vorteil für Juho. Aber ich werde versuchen, dies mit einer taktisch cleveren Fahrweise zu kompensieren und werde von Beginn an ein Auge auf ihn haben. Wir bekommen vom Team jeweils die aktuellen Splitzeiten ins Auto, können uns damit viel besser orientieren. Denn zwei Dinge sind klar: Zum einen darf ich mir keinen Ausfall leisten, muss unbedingt punkten, zum anderen wäre es ideal, vor Hänninen ins Ziel zu kommen. Und um dieses Vorhaben auch realisieren zu können, werden auch die Nerven eine entscheidende Rolle spielen.“

Mit dabei in Neuseeland auch wieder Bernardo Sousa, der zuletzt in Finnland wegen seiner lädierten Schulter passen musste. Diese wurde in den letzten Wochen mit einer speziellen Therapie behandelt – dennoch wird sich der Portugiese gleich nach der Rallye einer Operation unterziehen, um dann für Wales wieder voll fit zu sein.

Bernardo Sousa: „Ich habe zuletzt bei mir zu Hause sehr intensiv mit einem Physiotherapeuten gearbeitet. Im Moment schaut es ganz gut aus. Mal sehen, wie es während der Rallye läuft. Mein Ziel ist Neuseeland ist es, erneut in die Punkteränge zu fahren.“

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