RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Türkei

"Andi muss möglichst viele Punkte holen!"

Weltmeister Loeb fuhr auf der kurzen Zuschauerprüfung die schnellste Zeit. Aigner 13. der PWRC. RBRT-Chef Baumschlager erwartet eine Materialschlacht.

Michael Noir Trawniczek
Fotos: Citroen Sport, Red Bull Rallye Team

Seite an Seite starteten die Rallyepiloten am Donnerstagabend in die 2,6 Kilometer lange Superspecial-Prüfung auf dem Gelände der Universität von Antalya, die erste Sonderprüfung der Türkei-Rallye.

Dabei war Sébastien Loeb mit seiner Zeit von 2:07.6 Minuten am schnellsten unterwegs, sieben Zehntelsekunden dahinter belegte Petter Solberg im neuen Subaru den zweiten Platz, Ford-Werkspilot Mikko Hirvonen wurde mit 1,1 Sekunden Rückstand Dritter.

Loeb konnte sich zwar einigermaßen über die Bestzeit freuen, erinnerte aber an seine "Staubsaugerfunktion", die er als WM-Leader am Freitag einnehmen muss: "Es ist okay, eine Prüfung und eine schnell hingepfefferte Rundenzeit - es ist natürlich gut, der Schnellste zu sein - aber morgen müssen wir als Erste auf die Strecke fahren - mal sehen, was wir unter diesen Umständen erreichen können."

Für Solberg war die zweitschnellste Zeit "ein guter Start, so kann ich ruhig schlafen", versicherte der Norweger.

"Für Andi wäre ein Top 5-Ergebnis wichtig"

Andreas Aigner, der Tabellenführende der PWRC-Weltmeisterschaft, markierte auf der Zuschauerprüfung mit einem Gesamtrückstand von 8,7 Sekunden die 13. Zeit der PWRC - auf den Schnellsten der seriennahen Produktionswagen-Weltmeisterschaft, Mirco Baldacci, fehlten ihm jedoch nur rund drei Sekunden.

Red Bull Rallye Teamchef Raimund Baumschlager erklärte gegenüber motorline.cc: "Für Andi ist es hier wichtig, in die Top 5 zu gelangen - er muss unbedingt seinen Punktevorsprung in der Tabelle vergrößern und sollte sich daher keinen Fehler erlauben. Es geht hier nicht um den Sieg, sondern darum, möglichst viele WM-Punkte einzufahren."

Die Rallye-Protagonisten arbeiten an diesem letzten Rallye-Wochenende vor der Sommerpause erneut, wie schon bei der Akropolis-Rallye, unter erschwerten Bedingungen: "Heute hatte es 38 Grad - die Shakedown-Prüfung sind wir nur einmal gefahren und dann haben wir aufgehört, denn die Prüfung war einfach viel zu zerfurcht." Baumschlager erwartet eine "neuerliche Materialschlacht - auch wenn es nicht ganz so schlimm wie in Griechenland werden sollte".

Richtig los geht es dann am Freitagmorgen, wenn um 8.38 Uhr Ortszeit (7.38 Uhr MESZ) die 22,43 Kilometer lange SP 2 "Perge1" in Angriff genommen wird.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Türkei

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg