RALLYE

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ARC: Althofen-Rallye

Ländermatch entschieden?

Ein (zu) schneller Oberösterreicher & viele Ausfälle in Kärnten: Winter nach fünf SP auf Platz 1, Kramer kämpft um den Anschluss!

Für den oberösterreichischen Youngster Patrick Winter und seinen Co-Piloten Fred Winklhofer begann der zweite Tag der „3. Althofen-Rallye“ so, wie der erste geendet hatte: Mit einer SP-Bestzeit. Damit konnte sich die Kombination Nachwuchsfahrer/Routinier gleich zu Beginn des Tages recht deutlich von seinen härtesten Verfolgern absetzen – während diese mit mannigfaltigen Problemen zu kämpfen hatten...

Alfred Kramer/Siegmund Sappl waren nach ihrem gestrigen abendlichen Dreher in der Schikane des Rundkurses gleich auf der zweiten SP der Rallye erneut im Pech: In einer Kehre starb der Motor des Mitsubishi Evo 6.5 ab, wollte auch nicht sofort wieder anspringen, erneut gingen wertvolle Sekunden verloren.

Des einen Leid...

Auf den folgenden Prüfungen lief es besser, dennoch kam Kramer nicht näher als bis auf 2,7 Sekunden (auf SP 3) anden Führenden Patrick Winter heran, in der Gesamtwertung summiert sich sein Rückstand nach fünf von neun Sonderprüfungen auf 40,9 Sekunden. Franz Sonnleitner/Mario Fahrnberger, gestern noch die härtesten Verfolger des in Führung liegenden Oberösterreichers ereilte das Unglück in Form eines Reifenschadens auf SP 3.

Man fiel bis auf Platz fünf zurück, zur „Halbzeit“ liegt das Duo aus Niederösterreich jetzt auf Rang vier (+ 2:02,4 Minuten). Profitieren konnte man dabei vom Un- und Ausfall der Puchleitner-Family, Gunthard und Arno warfen ihren Evo VII (und den bis dahin gehaltenen, tollen dritten Platz) bei der zweiten Durchfahrt des berüchtigten Bergwerksgraben weg, was – ebenso wie die „Rolle“ von Volvo-Glüher Thomas Steinmayer im ersten Durchgang ebendort – für eine Neutralisierung der jeweiligen Sonderprüfungen sorgte.

Auf Rang drei geht somit ein weiterer „Youngster“ in die Mittagspause: Severin Katzensteiner mit Co-Pilotin Silke Huber (Mitsubishi Evo VI) fehlen allerdings schon 2:01 Minuten auf Winter.

Glück & Pech für Lokalhelden und Gäste

Auf den Plätzen hinter den Top-Vier finden sich einige Überraschungen, zum Beispiel Lokalmatador Hannes Pink im Lancia Delta Integrale auf einem ausgezeichneten achten Rang, oder der Gaststarter aus Deutschland, Sigi Steinacker, der mit einem VW Golf IV TDI die Selbstzünderfraktion mehr als würdig vertritt, sensationelle Zeiten fährt und bereits auf dem fünften (!) Gesamtrang liegt!

Ein anderer „Local Hero“ ist dagegen leider schon ausgeschieden: Der junge Christoph Leitgeb (Ford Fiesta ST) musste nach mehreren Reifenschäden mangels ausreichendem „Gummi-Ersatz“ vorzeitig aufgeben.

Am Samstagnachmittag stehen bei der „3. Althofen-Rallye“ noch vier Sonderprüfungen (unter anderem der Rundkurs direkt bei Althofen) auf dem Programm, der Zieleinlauf im Ortszentrum startet um ca. 19:35 Uhr!

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