RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Henning Solberg und Ilka Minor auf Platz sechs

Zunächst eroberte Hirvonen P4 zurück, doch mit gebrochener Antriebswelle verlor er den Platz an Wilson. Es führt Ogier vor Loeb. Solberg/Minor auf Platz sechs.

Michael Noir Trawniczek

Am Sonntagmorgen standen in Portugal zwei Sonderprüfungen auf dem Programm, die 21,3 Kilometer lange SP 14 „Silves“ und die 31 Kilometer lange SP 15 „Santana da Serra“.

Auf der ersten SP brannte Ford-Werkspilot Mikko Hirvonen die schnellste Zeit in den Schotter, womit er vorbei an Stobart Ford-Pilot Matthew Wilson den vierten Platz belegen konnte.

Doch schon auf der nächsten Prüfung durfte sich Wilson wieder über Rang vier freuen, sein bislang bestes Ergebnis in einer WRC-Rallye, welches er in Portugal egalisieren könnte.

Was war geschehen? Nachdem bereits am Samstag Jari Matti Latvala wegen einer gebrochenen Antriebswelle viel Zeit verloren hatte, brach zehn Kilometer vor dem Ziel der SP am Fiesta RS WRC von Hirvonen eine Antriebswelle.

Weiterhin führt Sébastien Ogier vor seinem Citroen-Teamkollegen Sébastien Loeb, der 36,8 Sekunden zurück liegt. Mit 3:43 Minuten Rückstand belegt Latvala Platz drei. Mit mehr als sechs Minuten Rückstand liegt Wilson auf Rang vier – Hirvonen fehlen 17,3 Sekunden auf den Stobart-Piloten.

Mit mehr als neun Minuten Rückstand belegen Henning Solberg und Ilka Minor Platz sechs – allerdings kam im Verlauf der beiden Sonntagsvormittagsprüfungen Kimi Räikkönen immer näher, der Ice 1 Racing-Pilot liegt nur noch 12,6 Sekunden hinter dem norwegisch-österreichischen Duo zurück.

Die restlichen Punkteränge belegen Federico Villagra, Petter Solberg und Dennis Kuipers.

In der PWRC führt Subaru-Pilot Hayden Paddon mit rund acht Minuten Vorsprung auf Jukka Ketomaki auf einem Mitsubishi Lancer Evo X.

Es sind noch rund 50 Wertungskilometer abzuspulen, die beiden morgendlichen Sonderprüfungen werden ab 11.55 Uhr Ortszeit (13.55 Uhr MESZ) erneut absolviert. Die letzte, rund 31 Kilometer lange SP wird um 12.52 Uhr Ortszeit (14.52 Uhr MESZ) als „Power Stage“ in Angriff genommen, die Top 3 werden daher wieder mit 3-2-1 zusätzlichen WM-Punkten belohnt.

Jüngste Information: Regen hat eingesetzt, erschwerte Bedingungen auf den beiden letzten Sonderprüfungen!



Nach SP 15

 1.  Sébastien Ogier     Citroen          3h35m11.3
 2.  Sébastien Loeb      Citroen             + 36.8
 3.  Jari Matti Latvala  Ford              + 3:43.7
 4.  Matthew Wilson      Stobart Ford      + 6:12.9
 5.  Mikko Hirvonen      Ford              + 6:30.2
 6.  H.Solberg/I.Minor   Stobart Ford      + 9:46.3
 7.  Kimi Räikkönen      Ice 1 Citroen     + 9:58.9
 8.  Federico Villagra   Munchi's Ford    + 10:21.0
 9.  Petter Solberg      PSWRT Citroen    + 10:55.6
10.  Dennis Kuipers      Ferm Ford        + 15:10.4

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Portugal

- special features -

Weitere Artikel:

MRC, 3 Städte Rallye: Bericht

Von Thurn und Taxis gewinnt MRC-Wertung

Starke Leistung von Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain auch mit Platz 2 der Gesamtwertung der 3-Städte-Rallye. Pech für den 7-fachen Mitropa Rally Cup Gewinner Hermann Gaßner Sr.

Project Rally One entwickelt sein Auto für das WRC-Reglement 2027: Beim jüngsten Test in Frankreich saß auch Rekordweltmeister Sebastien Loeb am Steuer

Finale am Dreiländereck

Finale am Dreiländereck

In seiner jüngsten motorline-Kolumne berichtet der frühere ORF-Reporter Peter Klein von seinem Ausflug zur Herbstrallye.

ARC, Herbstrallye: Vorschau Baumschlager

Wie in alten Zeiten...

Das Saisonfinale der Austrian Rallye Challenge lockt mit einem Rekordstarterfeld von 119 Teams in den Bezirk Waidhofen an der Thaya. Bei Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager werden dabei Erinnerungen an die legendäre Semperit-Rallye wach.

TEC7 ORM Podcast: Kris Rosenberger

Der Rose Racer* im persönlichen Gespräch

Kris Rosenberger ist Gast der achten Ausgabe des TEC7 ORM Rallye BackStage Podcast - der Staatsmeister 1997 spricht offen über sein abwechslungsreiches, vielseitiges Leben und zeigt sich als eloquenter Mann von Welt…

ARC Rallye Triestingtal 2027

Gschwandner: „Es wäre angerichtet…“

ARC-Obmann Georg Gschwandner hat in seiner Rolle als Veranstalter der ARC Rallye Triestingtal ein Presse-Statement veröffentlicht. Nach dem großartigen Comeback 2026 kämpft die Rallye ums Überleben…