RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Waldviertel-Rallye

Christian Mrlik strebt die Top-Five an

Wenn die Waldviertel-Rallye am Freitag gestartet wird, zählt auch ein Waldviertler zum Kreis der Mitfavoriten – Brugger und Avci nicht am Start.

Foto: Harald Illmer

Mit dem Startzeichen um 13 Uhr beginnt morgen, Freitag, vor dem Schloss Grafenegg die 34. Rallye Waldviertel. Vom Veranstalter bis zu den Aktiven sind alle bereit, um wieder einmal für ein sportlich hochstehendes Saisonfinale zu sorgen. Schon vier Stunden vor dem offiziellen Rallye-Start treffen die Piloten zum Shakedown in Grafenegg ein. Ab 9 Uhr (Startnummern 60 bis 41), 9.30 Uhr (Startnummern 40 bis 21) und 10 Uhr (Startnummern 20 bis 1) absolvieren die Protagonisten die letzten Testfahrten vor dem Showdown in der Meisterschaft.

Nicht dabei sein werden der türkische Meister Yagiz Avci sowie auch das österreichische Talent Chris Brugger. Sie mussten ihre Teilnahme an der heurigen Rallye Waldviertel leider im letzten Moment absagen.

Für Spannung und Qualität im Starterfeld ist trotzdem gesorgt. Der heimliche Siegertipp, Alexey Lukyanuk aus Russland, ist ebenso eingetroffen wie auch der Lokalmatador Christian Mrlik.Der Waldviertler will im Subaru Impreza aus dem Hause Stengg dem russischen Favoriten im Ford Fiesta R5 Paroli bieten. Christian Mrlik, der zuletzt in Liezen mit Platz vier das beste Ergebnis seiner Karriere erzielte, bleibt jedoch am Boden: „Man muss die Kirche schon im Dorf lassen. Mein Ziel sind an und für sich die Top five. Aber je besser die Platzierung ist, desto lieber nehme ich sie natürlich an. Wenn die Bedingungen trocken bleiben, sehe ich durchaus Chancen auf einen Podestplatz. Sollte es nass werden, wird vor allem der erste Tag mit mehr Asphaltanteil schwierig. Für die tollen Schotterprüfungen am Samstag sind wir jedenfalls gut gerüstet.“ Mit „wir“ meint Christian Mrlik nicht nur sein Team, sondern auch seine Copilotin. An der Seite des Subaru-Piloten sitzt wie bei den letzten Rallyes wieder die 22-jährige Julia Baier. Und sollte es am Ende sogar ein Waldviertler Sieg bei der Rallye Waldviertel werden, so wäre das jedenfalls ein Novum in der langjährigen Geschichte des Traditionslaufs.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Waldviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Ford kehrt 2028 als Werksteam in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück: Gemeinsam mit M-Sport plant der Konzern zudem ein neues WRC-Auto für 2029

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Easy Drivers

Easy Drivers bei zwei Bewerben am Podest

Dritter Klassenplatz bei der Grasl Rallye und Rang zwei im 4-Stunden-Offroad-Cup: Das Team blickt auf ein erfolgreiches Motorsportwochenende zurück

WRC übernimmt F1-Technik

Helmkamera vor Live-Premiere

Formel-1-Technik hält Einzug in die WRC: Auf Sardinien testet M-Sport eine FIA-zugelassene Helmkamera für mögliche Livebilder aus dem Rallye-Auto

WRC, Sardinien: Bericht Raith

„Was hier abging, war einfach nur mega!“

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier holten bei ihrer Premiere bei der WM-Rallye in Sardinien als 16. gesamt und 8. im WRC2-Klassement ein Top-Resultat

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP10)

Solberg führt - Titelkampf spitzt sich zu

Oliver Solberg dreht die Rallye Italien: Mit zwei Bestzeiten setzt sich der Toyota-Pilot an die Spitze und verkürzt im WM-Kampf den Rückstand auf Elfyn Evans. Raith 12. der RC2. Masters: Garandos führt.

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.