RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Katalonien-Rallye

„Dreimal härter als Schneebergland“

Willi Stengg, Roland Stengg und Thomas Mosburger halten sich bei ihrem WM-Abenteuer in Spanien sehr wacker – vor allem der Freitag auf Schotter hatte es in sich…

Fotos: Binder

Das große Abenteuer Rallye Katalonien, die erste WM-Rallye von Willi Stengg, Roland Stengg und Thomas Mosburger kehrt in die Zielgerade. Besonders hart war der Freitag, an dem auf Schotter gefahren wurde. Willi Stengg, mit Copilot Benedikt Hofmann im Opel Adam R2-Boliden unterwegs, beschreibt es recht drastisch: „Es war dreimal härter als unsere Schneebergland-Rallye – ein Engländer zog sogar einen Vergleich mit der Rallye Dakar. Für mich war der Schotter sehr schwierig – ich musste wegen meiner hohen Startnummer sehr viele Autos überholen. Am Samstag fuhren wir auf Asphalt und da bin ich durchaus zufrieden – wir lagen in unserer Klasse RC4 zwischen den Plätzen vier und acht und auf SP 17 war ich sogar Drittschnellster.“

Mit nur noch sechs offenen Prüfungen am Sonntag liegt Willi Stengg nun auf Platz 40 gesamt sowie auf Platz acht der mit 21 Piloten stark besetzten Klasse RC4. Thomas Mosburger/Jürgen Klinger und Roland Stengg/Stefan Langthaler liegen in ihren Opel Corsa OPC Rallye Cup-Autos in der Klasse RC2 auf den Plätzen 25 und 26 – bei den beiden steht die Zielankunft im Vordergrund. Roland Stengg erzählt: „Wir sind gleich auf der dritten Schotterprüfung rausgerutscht – mussten lange warten, bis wir geborgen wurden und wir fahren nun gemütlich weiter. Der Samstag gefällt mir sehr – das ist wie die Weiz-Rallye und noch einige Kilometer mehr an einem Tag.“ Mosburger erklärt: „Am Samstag mussten wir im Service die Bremsen reparieren, da unsere Serien bremsen hier sehr herausgefordert wird – aber wir kommen unserem Ziel, dem Ziel immer näher…“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Katalonien-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ERC, Rally di Roma Capitale: Bericht

Lernrallye im ERC-Lernjahr

Österreichs Nachwuchs-Hoffnungen Maximilian Lichtenegger und Marcel Neulinger haben in Rom eines ganz sicher: Dazugelernt.

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.