RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Interview

Darum dauerten Ogier-Gespräche so lang

Sébastien Ogier wird auch 2018 für das M-Sport-Team starten; die Vertragsverhandlungen dauerten diesmal aber länger als erwartet.

M-Sport und Sébastien Ogier werden auch die Rallye-WM 2018 wieder gemeinsam bestreiten. Laut des fünffachen Weltmeisters haben sich die Vertragsverhandlungen mit dem Team in die Länge gezogen. Er habe mit einer schnelleren Einigung gerechnet, da er sich schon früh dafür entschieden habe, bei M-Sport zu bleiben. "Wir sind lange Zeit mit Malcom zusammengesessen. Es hat alles ein wenig länger gedauert als erwartet", sagt Ogier zu den Gesprächen mit M-Sport-Teamchef Wilson; letztlich hätten es beide Parteien aber geschafft, sich zu einigen.

Die Vertragsverlängerung verkündete Ogier vor der gesamten M-Sport-Mannschaft. Er erinnert sich: "Es war gut für das Team. Es arbeiten mehr als 200 Menschen im Jahr für M-Sport, und jeder hat sich gefreut, die Nachricht zuerst zu erfahren." Im kommenden Jahr will der Franzose mit M-Sport erneut auf Titeljagd gehen. Er betont, dass es unglaublich gewesen sei, was man in dieser Saison geleistet habe. Wilsons Mannschaft würde ihre Arbeit mit viel Leidenschaft leisten – auch deshalb habe sich Ogier für die Vertragsverlängerung entschieden.

Für die Saison 2018 erwartet er einen spannenden Titelkampf. Die Konkurrenz würde nicht schlafen, weshalb er einen engen Kampf um die WM-Krone erwarte. Trotzdem glaubt Ogier daran, erneut an die Spitze gelangen zu können. Sein Entschluss, auch in der nächsten Saison für M-Sport in der Rallye-WM anzutreten habe schon länger festgestanden. Er stellt klar: "Gut, dass es jetzt offiziell ist, nun können wir uns auf die Arbeit fürs nächste Jahr konzentrieren."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Interview

Weitere Artikel:

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.