RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Interview

Hyundai ohne garantierte Fixplätze?

Trotz Verträgen will Hyundai nicht garantieren, dass Andreas Mikkelsen oder Thierry Neuville 2018 alle WM-Rallyes bestreiten werden.

Vier Fahrer und meist wohl nur drei Autos: Hyundai steht in der Rallye-WM 2018 vor einem Luxusproblem. Nachdem zum bestehenden Trio Thierry Neuville, Hayden Paddon und Dani Sordo auch noch Andreas Mikkelsen verpflichtet wurde, wird in der nächsten Saison bei vielen Rallyes wohl ein Fahrer aussetzen müssen – das muss nicht automatisch Paddon oder Sordo sein, stellt Teamchef Michel Nandan überraschend klar.

Obwohl Mikkelsen und Neuville vertraglich alle Rallyes garantiert wurden, will der Teamchef ihnen keine Einsatzgarantie geben. "Ja, Thierry und Andreas haben Verträge, in denen steht, dass sie alle Rallyes fahren werden, aber solche Verträge haben alle", ist Nandan der Ansicht, dass Papier geduldig sei. "Normalerweise ist auch geplant, dass Thierry und Andreas alle Rallyes fahren werden, aber wir müssen abwarten, was passiert. Dinge können sich ändern."

"Wir können aus Budgetgründen keine vier Autos einsetzen, vielleicht bei ein paar Rallyes", erklärt der Belgier. "Da wir vier Fahrer haben, werden sich zwei Fahrer ein Auto teilen müssen." Hyundai hat am vergangenen Wochenende bei der Wales Rally GB erstmals vier neue i20 WRC eingesetzt, nachdem zuvor in Katalonien Paddon aussetzen müsste. Beim Saisonfinale in zwei Wochen in Australien muss Sordo auf einen Start verzichten.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Interview

Weitere Artikel:

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…