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Rallye-WM: Interview

Hyundai ohne garantierte Fixplätze?

Trotz Verträgen will Hyundai nicht garantieren, dass Andreas Mikkelsen oder Thierry Neuville 2018 alle WM-Rallyes bestreiten werden.

Vier Fahrer und meist wohl nur drei Autos: Hyundai steht in der Rallye-WM 2018 vor einem Luxusproblem. Nachdem zum bestehenden Trio Thierry Neuville, Hayden Paddon und Dani Sordo auch noch Andreas Mikkelsen verpflichtet wurde, wird in der nächsten Saison bei vielen Rallyes wohl ein Fahrer aussetzen müssen – das muss nicht automatisch Paddon oder Sordo sein, stellt Teamchef Michel Nandan überraschend klar.

Obwohl Mikkelsen und Neuville vertraglich alle Rallyes garantiert wurden, will der Teamchef ihnen keine Einsatzgarantie geben. "Ja, Thierry und Andreas haben Verträge, in denen steht, dass sie alle Rallyes fahren werden, aber solche Verträge haben alle", ist Nandan der Ansicht, dass Papier geduldig sei. "Normalerweise ist auch geplant, dass Thierry und Andreas alle Rallyes fahren werden, aber wir müssen abwarten, was passiert. Dinge können sich ändern."

"Wir können aus Budgetgründen keine vier Autos einsetzen, vielleicht bei ein paar Rallyes", erklärt der Belgier. "Da wir vier Fahrer haben, werden sich zwei Fahrer ein Auto teilen müssen." Hyundai hat am vergangenen Wochenende bei der Wales Rally GB erstmals vier neue i20 WRC eingesetzt, nachdem zuvor in Katalonien Paddon aussetzen müsste. Beim Saisonfinale in zwei Wochen in Australien muss Sordo auf einen Start verzichten.

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