RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Analyse

Wo Andreas Mikkelsen noch Zeit verliert

Der Norweger sieht noch Potenzial, um mehr aus seinem Hyundai i20 WRC herauszuholen; den Neuville-Fahrstil will er nicht kopieren.

"Ich glaube, dass ich bei Hyundai die besten Chancen habe, um den WM-Titel zu kämpfen", hat Andreas Mikkelsen im Herbst betont, als seine Zukunft bei den Südkoreanern besiegelt wurde. Die Rallye Monte-Carlo 2018 begann allerdings mit einem Rückschlag: Auf der dritten Sonderprüfung gab es ein Problem mit der Lichtmaschine, der Tag war beendet. Mikkelsen startete am Samstag dank Rally2 erneut, stellte noch eine SP-Bestzeit auf und konnte auf der Powerstage drei WM-Punkte holen.

Für den Traum WM-Titel war das kein gelungener Saisonauftakt. "Für mich ist es weiterhin wichtig, Erfahrung mit dem Auto zu sammeln, vor allem auf Asphalt", sagte Mikkelsen gegenüber WRC live, "denn darauf bin ich bisher nur zwei Tage in Katalonien gefahren, der Rest war Schotter. Darauf bin ich bereits sehr glücklich, aber auf Asphalt muss ich noch mit dem Auto arbeiten."

Im Gegensatz zu den drei anderen Hyundai-Piloten ist Mikkelsen neu im Team. Thierry Neuville und Dani Sordo sind von Beginn an dabei, und auch Hayden Paddon ist schon einige Jahre für Hyundai unterwegs. "Am Kurveneingang tue ich mir noch ein wenig schwer, denn das Auto untersteuert ein bisschen. Mein Fahrstil ist etwas anders als der von Thierry. Wir fahren unterschiedlich, und er hat nicht so viele Probleme mit dem Untersteuern wie ich", ging Mikkelsen ins Detail.

Seinen Fahrstil will der Norweger aber nicht an den des Belgiers anpassen: "Nein. Sein Stil ist schnell, aber auch mein Fahrstil kann sehr gut funktionieren. So bin ich auch bei VW gefahren und mit dem C3. Ich vertraue dem und will nicht zu viel verändern. Anstatt meinen Fahrstil anzupassen, würde ich lieber das Auto etwas mehr in meine Richtung einstellen." Als nächstes wartet mit der Schneerallye in Schweden ein atypischer WM-Lauf. Da aber an einem Tag auch in Norwegen gefahren wird, ist sie für Mikkelsen quasi eine Heimrallye.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Analyse

Weitere Artikel:

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Rosenberger

Der "Technikteufel" war erneut aktiv

Nach den Troubles auf Mallorca war der „Technik-Teufel“ nun auch in Portugal aktiv - Der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif blieb schon nach SP1 stehen
- Rosenberger & Co Schwarz glänzten danach mit SP-Bestzeiten und Klassensieg

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

TEC7 ORM, Lavanttal: Fotos Tag 2

Die besten Bilder vom Samstag

motorline.cc-Fotograf präsentiert seine besten Bilder vom zweiten Tag der Lavanttal Rallye 2026.

TEC7 ORM3, Lavanttal Rallye: Bericht

Marcel Neulinger erneut das Maß der Dinge

Mit Marcels älterem Bruder Nico (Rang drei) standen gleich zwei Neulingers am Siegerpodest in Wolfsberg. Lukas Dirnberger hält sich mit Rang zwei im Titelrennen.