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Rallye-WM: News

WRC 2017: Hyundai zeigt den neuen i20

Auf der Motorshow in Paris zeigt Hyundai das neue World-Rally-Car für die Saison 2017 erstmals der Öffentlichkeit – Das endgültige Fahrzeug wird am Jahresende präsentiert.

Fotos: Hyundai

Die Motorshow in Paris öffnet am 1. Oktober ihre Pforten und zahlreiche Automobilhersteller zeigen ihre Neuheiten. Hyundai nimmt diese Veranstaltung zum Anlass und zeigt das neue World-Rally-Car für die Saison 2017 erstmals der Öffentlichkeit der neue i20 wird seit April in Europa getestet und basiert auf dem dreitürigen Serienmodell. Ins Auge sticht vor allem die Änderungen bei der Aerodynamik: breitere Kotflügel, erweiterte Stoßstangen und der größere Heckflügel. Das Design wirkt allgemein aggressiver.

Auch unter der Haube hat sich viel getan. Der Motor leistet künftig rund 380 PS. Außerdem darf ein elektronisches Sperrdifferenzial verwendet werden. Bis zum Saisonauftakt der Rallye-WM in Monte Carlo (20.-22.1.2017) wird Hyundai das Testprogramm fortsetzen. Die in Paris gezeigte Lackierung ist noch nicht das endgültige Design, das erst im Dezember vorgestellt wird.

"Das neue WRC-Reglement hat es den Teams erlaubt, mit einem weißen Blatt Papier zu starten", sagt Hyundai-Motorsportchef Michel Nandan. "Es war für uns aus technischer Sicht eine aufregende Herausforderung. Die breiteren und stärkeren Autos werden auf den Prüfungen rund um den Globus für mehr Entertainment sorgen. Wir haben unsere Erfahrung von zwei vollen WRC-Jahren einfließen lassen und wollen auf unserer erfolgreichen Saison 2016 aufbauen."

"Die Testarbeit mit dem 2017er-Auto begann im April. Zunächst konzentrierten wir uns auf den Motor und den Antriebsstrang. In jüngster Zeit haben wir uns um die Radaufhängungen, das Differenzial und die Aerodynamik gekümmert. Beim Chassis und beim Motor wird es noch kleine Evolutionen geben. Später im Herbst werden wir die finale Version des 2017er-Autos vorstellen." Derzeit feiert Hyundai mit Siegen in Argentinien und Italien die beste Saison in der Rallye-WM. Dazu kommen Podestplätze in Monte Carlo, Schweden, Polen und Deutschland.

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