RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Analyse

Setzt Hyundai doch noch vier WRCs ein?

Nach der Verpflichtung von Andreas Mikkelsen erwägt Hyundai, in Wales und Australien ein viertes Auto für Dani Sordo einzusetzen.

Hyundai schließt die Möglichkeit, bei den Läufen zur Rallye-WM in Wales und Australien vier Fahrzeuge einzusetzen, nicht mehr aus. Demnach würden sowohl Neuzugang Andreas Mikkelsen, WM-Anwärter Thierry Neuville, Hayden Paddon als auch Dani Sordo für die Südkoreaner an den letzten beiden WM-Rallyes teilnehmen. In Katalonien hingegen wird Paddon von Mikkelsen ersetzt. Ein viertes Auto kann dort nicht eingesetzt werden, da bis dorthin noch nicht genügend Material verfügbar sein wird.

Teamchef Michel Nandan sagte gegenüber der offiziellen Website der Rallye-WM: "Die Saison ist schon sehr weit fortgeschritten, und wir haben nur eine gewisse Anzahl an Ersatzteilen. In Spanien fahren wir auf Asphalt und losem Untergrund, weshalb mehr Teile benötigt werden. Daher ist ein Einsatz eines weiteren Fahrzeugs nicht möglich."

Hyundai hat sich die Dienste von Mikkelsen, der in Katalonien erstmals für die Südkoreaner zum Einsatz kommen wird, gesichert, um die Chancen in der Herstellerwertung zu verbessern. Momentan liegt man 64 Punkte hinter Tabellenführer M-Sport. Das Resultat in Spanien wird die Strategie für die verbleibenden zwei Rallyes beeinflussen, bei denen hauptsächlich auf losem Untergrund gefahren wird.

"Wir haben uns die Situation genau angeschaut und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir ein viertes Auto einsetzen könnten", verriet Nandan. "Das heißt nicht, dass wir es tun werden. Wir müssen die Chancen auf den Sieg in der Teamwertung maximieren, daher schauen wir uns diese Option an. Alles hängt davon ab, wo wir nach dem Lauf in Spanien in der Tabelle stehen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, auch wenn nur noch drei Läufe ausstehen. Wir werden sehen, wie sich alles entwickeln wird."

Auf die Frage, wie der Fahrerkader von Hyundai im Jahr 2018 aussehen wird, antwortete der Teamchef: "Die drei Piloten, die wir in dieser Saison eingesetzt haben, haben gültige Verträge bis Ende 2018. Bezüglich Andreas gibt es noch keinerlei Informationen. Es stimmt zwar, dass wir überlegen, vier WRCs einzusetzen, dafür benötigen wir aber die Zusage für ein höheres Budget. Eine Entscheidung sollte in den kommenden Wochen fallen."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Analyse

Weitere Artikel:

WRC Kanaren Rallye am Wochenende

Warum sich Sordo auf sein WRC-Comeback freut

Dani Sordo kehrt am Wochenende anlässlich der Kanaren-Rallye ins Hyundai-Werksteam zurück - Den Wettbewerb hat der Spanier nicht vermisst, aber ...

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

Neulinger & Lichtenegger in Skandinavien

Beide BRR-Youngsters beim nächsten ERC-Lauf

Maximilian Lichtenegger und Bernhard Ettel durften in Spanien jubeln - beim nächsten ERC-Lauf, auf skandinavischem Schotter, starten mit Neulinger und Lichtenegger gleich beide BRR-Youngsters.

TEC7 ORM Rallye BackStage: #2

TEC7 ORM-Podcast widmet sich den CopilotInnen

Die zweite Ausgabe von TEC7 ORM Rallye BackStage, dem offiziellen Podcast der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft, widmet sich jenen mutigen Menschen, die auf der Beifahrerseite nicht nur aus dem „Gebetsbuch“ lesen…

Simon Wagner @ Rally Sumava Klatovy

„Technikteufel“ schlug gleich zweimal zu

Vibrationen am Freitag, kaputter Kühler und Aufgabe am Samstag - Simon Wagner beim tschechischen Auftakt im Technikpech. Aber: Sieg auf der zweiten Etappe als Speed-Bestätigung.

Lavanttal Rallye: Mitropa Rally Cup

Stengg & Kobal gewinnen Mitropa Cup

Roland Stengg gewinnt mit Beifahrerin Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) die Mitropa Rally Cup Wertung. In der Gruppe der historischen Fahrzeuge siegen Alois Nothdurfter/Manfred Cerny auf ihrem Ford Sierra RS Cosworth.