RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Weiz-Rallye

Hojas: Zielankunft mit Handicap

Viktoria Hojas konnte bei der Rallye Weiz mit guten Zeiten aufhorchen lassen, bis ein kleines Missgeschick die Fahrt massiv einbremste.

Foto: Daniel Fessl

Für die Waidhofenerin Opel-Pilotin Viktoria Hojas war die Rallye Weiz die erste Asphalt-Rallye seit langem. Denn nach einer längeren, privat bedingten Pause startete sie mit ihrem Opel Corsa OPC beim letzten Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft im Schneebergland – der einzigen reinen Schotterrallye des Landes.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase lief es dann allerdings wie am Schnürchen und schon bald konnte sie und ihr Copilot Stefan Langthaler wieder in ihren gewohnten Rhythmus finden, was in einigen beachtliche Zeiten im Spitzenfeld des Opel Rallye Cups resultierte.

Voller Motivation startete man auch in den zweiten Tag, doch dann machte ein kleines Missgeschick die Zielankunft zur Herausforderung: „Ich habe in einer Kurve mit dem linken Vorderrad einen Kanalschacht getroffen. Es hat einen riesen Knall gemacht und der Reifen war platt“, erklärt die Waidhofenerin ihren Ausrutscher. Nur durch eine blitzschnelle Reaktion konnte sie ein Ende der Rallye durch einen Defekt an der Aufhängung verhindern. Doch damit nicht genug, denn der Wechsel des defekten Rades gestaltete sich schwierig, wodurch man 15 Minuten und eine aussichtsreiche Platzierung im Feld des Opel-Cups verlor. Zudem hatte man als Ersatz nur einen Regenreifen mit, was das Fahrverhalten des Corsa stark negativ beeinflusste.

„Wir haben uns mit einem verbogenen Achsträger in das Service gerettet. Unsere Mechaniker haben ihr Möglichstes gegeben, um eine Weiterfahrt zu ermöglichen, was auch gelang“, erklärt Hojas, die noch dazu an diesem Wochenende Geburtstag feierte. Mit dem angeschlagenen Auto begab man sich wieder auf die anspruchsvollen Sonderprüfungen rund um Weiz, ehe das traditionelle Gewitter am Samstag wie gewohnt zur Absage einer SP führte.

Trotz dieses Ausrutscher zeigt sich Viktoria Hojas zufrieden: „Nach meiner Pause und der Asphalt-Abstinenz, die doch ein Jahr andauerte bin ich mit meiner persönlichen Leistung und den Zeiten seh zufrieden. Und manchmal hat schon der kleinste Fehler große Konsequenzen, doch so ist das eben im Rallyesport. Trotzdem hatte ich einen riesen Spaß und freue mich auf die nächste Rallye.“

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Weiz-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Schindelegger

Sensationeller EHRC-Start in Fafe

Das Rallyeteam Schindelegger hat in Fafe bei der historischen Schotter- Europameisterschaft mit Gesamtplatz 6 einen Traum-Saisonstart hingelegt.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

In seiner neuesten Kolumne berichtet ORF-Legende Peter Klein auf berührende Art und Weise von seiner jüngsten Begegnung mit Andi Hulak.

Neulinger & Lichtenegger in Skandinavien

Beide BRR-Youngsters beim nächsten ERC-Lauf

Maximilian Lichtenegger und Bernhard Ettel durften in Spanien jubeln - beim nächsten ERC-Lauf, auf skandinavischem Schotter, starten mit Neulinger und Lichtenegger gleich beide BRR-Youngsters.

TEC7 ORM Rallye BackStage: #2

TEC7 ORM-Podcast widmet sich den CopilotInnen

Die zweite Ausgabe von TEC7 ORM Rallye BackStage, dem offiziellen Podcast der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft, widmet sich jenen mutigen Menschen, die auf der Beifahrerseite nicht nur aus dem „Gebetsbuch“ lesen…

Takamoto Katsuta: Hintergrund

Wie der Japaner zum WM-Anwärter wurde

Takamoto Katsuta führt die WRC-Weltmeisterschaft an - Als erster japanischer Fahrer überhaupt - Was sich im Hintergrund zum Positiven verändert hat