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ÖRM/ARC: Weiz-Rallye

Race Rent Austria: Respekt vor der "geilsten Rallye"

Die acht Race Rent Austria-Teams vereint eines: Große Vorfreude auf die Rallye Weiz - die einige als die "geilste österreichische Rallye" betrachten, aber auch als besonders anspruchsvoll einschätzen...

Foto: Harald Illmer

Insgesamt acht Autos bringt Race Rent Austria bei der Rallye Weiz (18. bis 20. Juli), die sowohl zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft (ORM) als auch zur Austrian Rallye Challenge (ARC) zählt, an den Start. Allen voran natürlich der Skoda FABIA R5 von Günther Knobloch und Jürgen Rausch.

Kornherr/Steinbauer: "Gehen es ruhig an"

Für Christian Kornherr ist die zweitägige Rallye Weiz die erste große Rallye: "Wir sind bislang immer nur kleinere Rallyesprints gefahren - daher achte ich sehr auf die Konzentration. Ich möchte nicht immer allles gleich zerstören und keinen Abflug verzeichnen. Wir gehen es diesmal langsamer und ruhiger an."

Zuletzt, bei der Mühlsteinrallye, war Kornherr dennoch schnellster Race Rent Austria-Pilot: "Ja, das war für mich schon überraschend. Zumal der schnelle Fahrstil nicht meiner ist - ich komme ja aus der Driftszene. Aber schauen wir einmal, welchen Speed wir fahren können - das Zusammenspiel mit meinem Beifahrer Roman Steinbauer hat zuletzt jedenfalls bestens funktioniert."

Bartel-Huemer/Gallistl: Premiere im Open N-Boliden

"A bsoffene Gschicht" ist zurzeit ja ein gängiger Begriff in Österreich. Zwar gibt es von Fabian Bartel-Huemer kein "Ibiza"-, sondern maximal Onboard-Videos, doch zumindest ein kleiner Schwips ist verantwortlich für seinen Start im Open N-Mitsubishi des Hauses Race Rent Austria. Und das kam so: "Wir waren ja mit Wolfgang Schmollngruber und dem Team im Wiener Schweizerhaus. Und da hat sich bei ein paar Bierchen ergeben, dass die Rallye Weiz die geilste Rallye ist und wir die unbedingt fahren müssen. Zwei weitere Bierchen später haben wir beschlossen, dass wir den Open N-Mitsubishi pilotieren werden."

Die Rallye Weiz fuhr Fabian Bartel-Huemer bislang dreimal, Copilot Michael Galistl erst einmal. Was das sequentielle Getriebe des Open N-Boliden anbelangt, ist das "für uns beide Neuland", gibt Fabian ganz offen zu. Einen ersten Kontakt mit dem Fahrzeug gibt es am Donnerstag vor der Rallye beim abendlichen Shakedown.

Als Ziel definiert Bartel-Huemer: "Wir wollen in der Klasse so weit wie möglich vorne sein und auch bei den ARC-Junioren kräftig punkten."

Attwenger/Letz: Klares Ziel

Für Martin Attwenger, der wieder mit seiner Ehefrau Angelika Letz startet, ist klar: "Die Rallye Weiz ist sehr anspruchsvoll, es ist eine sehr lange Rallye, daher werden wir uns am Freitag herantasten."

Attwenger steckt sich ein ganz konkretes Ziel: "Wenn wir von der Rallye heimfahren, wollen wir in der ARC-Tabelle Platz zwei belegen."

Denk/Hauer: Neuer Copilot

Mit einem komplett neuen Beifahrer tritt Michael Denk an - Daniel Hauer wurde jedoch bei der Mühlsteinrallye von Gelegenheitspilot und Pfeifenraucher Harald Bachmayer erfolgreich eingeschult, eine ungewöhnliche Vorgangsweise.

Michael Denk sagt: "Für uns beide ist es die erste Rallye und ich habe daher sicher nicht die Erwartungen, dass es gleich so funktioniert wie bei einem Copiloten, der das schon zehn Jahre lang macht. Wir werden es daher am ersten Tag einmal gemütlicher angehen - denn letztes Jahr bin ich am ersten Tag ausgefallen und konnte nur unter Rally2 die Fahrt am Samstag fortsetzen."

Denk fügt hinzu: "Besonders gut war ich noch nie in Weiz, ich habe es immer am ersten Tag vermasselt. Dabei ist die Rallye Weiz die geilste österreichische Rallye des Jahres und ich habe eigentlich trotz meiner Fehler am ersten Tag nur gute Erinnerungen."

Was Denk besonders gefällt: "Die After Rallye Party im Tollhaus - dort werden wir, unabhängig vom Ergebnis, auf jeden Fall gebührend feiern."

Schart/Gutschi: Comeback nach Crash

Ein Comeback gibt der Kärntner Andreas Schart, der zuletzt bei der Wechseland-Rallye einen heftigen Abflug verzeichnet hat. Daher hält der M1-Pilot vor der Rallye Weiz, wo er wieder mit Stammcopilot Christoph Gutschi an den Start geht, den Ball entsprechend flach: "Unser großes Ziel ist in erster Linie eine Ankunft. Wir nutzen die Rallye auch als Test, um zu sehen, ob unser Auto hält. Wir werden nichts riskieren und uns langsam an das Limit herantasten."

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