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WRC: Rallye Monte-Carlo

Spannendes Duell zwischen Ogier und Neuville

Spannender Schlagabtausch zwischen Citroen-Heimkehrer Ogier und Thierry Neuville - Sebastien Loeb wiederum gelingt im Hyundai eine weitere Bestzeit...

Die beiden Fahrer, die 2018 in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) um den Titel gekämpft haben, sind auch beim Auftakt der Saison 2019 die Anwärter auf den Sieg. Sebastien Ogier (Citroen) und Thierry Neuville (Hyundai) lieferten sich am Freitag bei der Rallye Monte Carlo ein spannendes Duell um die Führung, bei dem es hin und her ging und bei dem Ogier am Ende des Tages die Nase um gerade einmal zwei Sekunden vor Neuville hatte.

Bei wechselhaften Bedingungen - teilweise waren die Straßen trocken, teilweise vereist - schwang das Pendel zwischen Ogier und Neuville von Wertungsprüfung (WP) zu Wertungsprüfung und je nach Reifenwahl hin uns her. Dass es nach acht von 16 WP noch so spannend ist, lag auch an einem Fahrfehler von Neuville bei der sechsten WP, als er in einer Abzweigung den Notausgang nehmen musste.

"Durch den Fehler verlor ich 19 Sekunden gegen Ogier und der Abstand hätte größer sein können", hadert der Belgier. Ogier war mit seiner Reifenwahl nicht immer ganz zufrieden, freute sich im Ziel des Tages aber darüber, dass er bei der ersten Rallye für sein neues Team um den Sieg kämpfen kann.

Einen guten Einstand bei seinem neuen Team legte auch Sebastien Loeb hin, der bei seiner ersten Rallye für Hyundai zwei Wertungsprüfungen gewann. Der WRC-Rekordchampion entschied sich am Freitag bei beiden Schleifen als einer von wenigen Fahrern für vier Trockenreifen, mit denen er auf den eisigen Stellen zwar Zeit verlor, bei der weitgehend trockenen WP "Roussieux - Laborel" aber zweimal unschlagbar war.

Als Fünfter liegt Loeb in Schlagdistanz zum letzten Podiumsrang, den derzeit sein Teamkollege Andreas Mikkelsen hält. Der Vorsprung des Norwegers auf Loeb beträgt nur 8,2 Sekunden, zwischen den beiden Hyundai-Fahrern liegt Jari-Matti Latvala (Toyota).

Der Finne ist letzte Speerspitze von Toyota. Das Werksteam des japanischen Herstellers erlebte einen enttäuschenden Freitag. Ott Tänak, der nach den beiden WP am Donnerstag geführt hatte, fiel durch einen Reifenschaden zurück. Kris Meeke im dritten Toyota verlor durch eine beschädigte Felge mehr als drei Minuten und liegt insgesamt schon mehr als fünfeinhalb Minuten hinter der Spitze zurück.

Am Vormittag musste die dritte WP abgesagt werden, weil sich zu viele Zuschauer an unsicheren Stellen befanden. Das führte zu einem verbalen Schlagabtausch zwischen Toyota-Teamchef Tommi Mäkinen und FIA-Rallye-Direktor Yves Matton.

Am Samstag stehen bei der Rallye Monte Carlo vier Wertungsprüfungen über eine Gesamtdistanz von 93,38 Kilometern auf dem Programm.

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