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ERC/ORM: Jännerrallye 2014

Tückisches Eis statt strahlendem Weiß

Die Wetterprognosen für die Jännerrallye kündigen schwierige Bedingungen an: Statt Schnee macht sich gefrierender Nebel auf den Straßen breit.

Foto: Daniel Fessl

Seit Jahrzehnten ist die Jännerrallye im oberösterreichischen Freistadt traditioneller Auftakt in die Rallyesaison, egal ob in die österreichische Staatsmeisterschaft, das tschechische Championat oder wie seit nunmehr drei Jahren sogar in die FIA European Rallye Championship. Und seit Jahrzehnten dreht sich nicht alles, aber doch einiges um das Wetter. Unfrei nach William Shakespeare: Schnee oder nicht Schnee? Das ist hier Frage.

Auch für die 31. Ausgabe der Internationalen Jännerrallye, die am kommenden Freitag mit dem Qualifying beginnt und am Sonntag gegen 17 Uhr ihren Sieger kennen wird, richtet sich ein Großteil des Fahrer-Interesses auf die weiße Pracht - die sich, so muss es gesagt werden, in Teilen der vorgegebenen Strecken derzeit nur an den Straßenrändern, jedoch nicht auf der Fahrbahn befindet.

Und jeder Teilnehmer, der die Prognosen für den Austragungszeitraum sicher genau verfolgt, wird zu dem Schluss kommen: Auf Schneefall bei der kommenden Jännerrallye Geld zu setzen, ist wohl riskanter als die Bewältigung der Rallye selber.

Lang gezogene Drifts werden 2014 vermutlich weniger zu sehen sein als unvermittelte Rutschphasen, weil die angekündigten Minusgrade den ebenfalls vorausgesagten Nebel in der Nacht bzw, in der Früh gefrieren lassen werden. Was den Schluss zulässt, frei nach irgendwem: Sagt der Schnee zu Freistadt nein, wird’s trotzdem ein Spektakel sein!

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