RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC/ORM: Jännerrallye 2014

Tückisches Eis statt strahlendem Weiß

Die Wetterprognosen für die Jännerrallye kündigen schwierige Bedingungen an: Statt Schnee macht sich gefrierender Nebel auf den Straßen breit.

Foto: Daniel Fessl

Seit Jahrzehnten ist die Jännerrallye im oberösterreichischen Freistadt traditioneller Auftakt in die Rallyesaison, egal ob in die österreichische Staatsmeisterschaft, das tschechische Championat oder wie seit nunmehr drei Jahren sogar in die FIA European Rallye Championship. Und seit Jahrzehnten dreht sich nicht alles, aber doch einiges um das Wetter. Unfrei nach William Shakespeare: Schnee oder nicht Schnee? Das ist hier Frage.

Auch für die 31. Ausgabe der Internationalen Jännerrallye, die am kommenden Freitag mit dem Qualifying beginnt und am Sonntag gegen 17 Uhr ihren Sieger kennen wird, richtet sich ein Großteil des Fahrer-Interesses auf die weiße Pracht - die sich, so muss es gesagt werden, in Teilen der vorgegebenen Strecken derzeit nur an den Straßenrändern, jedoch nicht auf der Fahrbahn befindet.

Und jeder Teilnehmer, der die Prognosen für den Austragungszeitraum sicher genau verfolgt, wird zu dem Schluss kommen: Auf Schneefall bei der kommenden Jännerrallye Geld zu setzen, ist wohl riskanter als die Bewältigung der Rallye selber.

Lang gezogene Drifts werden 2014 vermutlich weniger zu sehen sein als unvermittelte Rutschphasen, weil die angekündigten Minusgrade den ebenfalls vorausgesagten Nebel in der Nacht bzw, in der Früh gefrieren lassen werden. Was den Schluss zulässt, frei nach irgendwem: Sagt der Schnee zu Freistadt nein, wird’s trotzdem ein Spektakel sein!

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC/ORM: Jännerrallye 2014

- special features -

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Zellhofer

Zellhofer startet Saisonbeginn zum zweiten Mal

Nach der Jännerrallye testet er bei Triestingtal Rallye für Rebenland Rallye - Co-Pilotin ist Anna Maria Seidl, Einsatzfahrzeug wieder der SUZUKI SWIFT ZMX

Sensation im Triestingtal

Manfred Stohl gibt Österreich-Comeback!

Erstmals seit 2012 startet Österreichs WM-Vierter 2006, Manfred Stohl wieder bei einer Rallye in Österreich! Seinen Start bei der ARC Rallye Triestingtal bezeichnet Stohl als Hommage an seinen Freund und Beifahrer Peter Müller. Die beiden Gr.N-Weltmeister 2000 begrüßen und veredeln das Comeback des Rallyesports im Triestingtal.

Georg Gschwandner im Interview

„Sind sehr glücklich mit dem Starterfeld“

ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner im Interview: Wie es zur Rückkehr des Rallyesports ins Triestingtal kam und warum er sich besonders geehrt fühlt…

Akropolis-Rallye mit Innovationen

Neue Route und schwimmender Parc Ferme

Spektakuläre Innovation bei der WRC in Griechenland: Ein schwimmender Parc Ferme soll die Logistik revolutionieren - Die Details zur neuen Akropolis-Route

Sepp Pointinger im Interview

„Hätten 10-15 Historische mehr!“

Rallye-„Urgestein“ Sepp Pointinger erzählt von seinem Start bei der Monte Historique, erklärt warum er seit 2011 nicht mehr in Österreich startet und bringt einen Vorschlag zur Bewertung von Sitzen, Gurten und dergleichen ein.