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ERC/ORM: Jännerrallye 2014

Kraftvoller Abschluss auf der Powerstage

Raimund Baumschlager beendet die Jännerrallye als Gesamt-Dritter. Bei der abschließenden Powerstage lag nur Gesamtsieger Robert Kubica vor ihm.

Raimund Baumschlager leuchtet als Fixstern der heimischen Rallyeszene heller denn je. Mit der zweitschnellsten Zeit hinter Gesamtsieger Robert Kubica aus Polen beendete der 11fache Staatsmeister mit seinem BRR Skoda Fabia S 2000 die Powerstage der 31. Jänner Rallye im Mühlviertel und belegte in der Gesamtwertung den hervorragenden 3. Platz.

Der Tscheche Vaclav Pech, der vor der letzten Prüfung noch geführt hatte, verpokerte sich bei der Reifenwahl und wurde von Kubica auf den letzten Kilometern noch abgefangen. Baumschlager war im internationalen Vergleich wieder einmal der beste Österreicher und zudem mit Abstand der beste Fahrer eines S2000-Autos, was auch den ehemaligen Weltmeister Marcus Grönholm zu Lob veranlasste: „Ich habe dich auf der ersten Sonderprüfung gesehen, wie du mit dem Auto fährst, das ist schon große Klasse.“

Baumschlager zu seinem gelungenen Meisterschaftsauftakt: „Ich freue mich, dass ich wieder bester Österreicher geworden bin. Mit dem dritten Platz haben wir das Maximum erreicht, realistisch gesehen war nicht mehr drin.“

Auf der ersten Prüfung des zweiten Tages hatte Raimund noch einmal voll attackiert. „Ich versuchte mit den beiden mitzufahren, habe aber bald gesehen, dass es nicht geht und dann verzichtete ich auf übertriebenes Risiko. Bei schwierigsten Verhältnissen habe ich am Anfang der Rallye und auch am Schluss gezeigt, dass Speed und Einsatzwille noch immer da sind."

"Immerhin sitzt Kubica nächste Woche bei der Monte Carlo Rallye in einem Werks-WRC von Ford. Es war ein sehr guter Start in die neue Saison. Und die zwei Zusatzpunkte für den 2. Platz bei der Powerstage sind für die Meisterschaft Goldes wert.“

Kopilot Klaus Wicha: „Wir waren alle auf Schnee eingestellt, leider blieb er aus. Es war eine äußerst schwierige Rallye und unser Bestreben war, möglichst keine Fehler zu machen. Das ist uns gelungen, und wir sind um eine Erfahrung reicher.“

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