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ERC/ORM: Jännerrallye 2014

Kein Start von Walter Mayer

Nach einem Disput mit der Rennleitung heute Vormittag setzt Walter Mayer ein Zeichen. Es geht um geforderte Zahlungen wegen Schnellfahrens.

Die 31. Auflage der morgen beginnenden Int. Jänner-Rallye im Raum Freistadt geht ohne Walter Mayer in Szene!

Nach einem Disput mit der Rennleitung heute früh tritt der Gießhübler in diesen Minuten die vorzeitige Heimreise an. Mayer möchte damit auch ein Zeichen für die Zukunft setzen. . .

Was ist passiert? Mayer wurde heute früh zur Rennleitung zitiert. Dort wurde ihm mitgeteilt, dass er beim Besichtigen zu schnell gefahren sei – und er dafür eine Strafe von 400 Euro an den Veranstalter zu zahlen hätte.

Nach einer heftigen Debatte entschloss sich der Niederösterreicher schweren Herzens, die Rallye nicht zu fahren. . .

Walter Mayer: „Die Entscheidung habe ich zum einen aus Prinzip getroffen, zum anderen will ich aber auch ein Zeichen setzen. Ich bin ja nicht der einzige Fahrer, von dem man aus oben erwähnten Gründen Geld fordert. Für mich ist das eine reine Abzocke. Wenn sich das die anderen Piloten gefallen lassen – soll sein, ich nicht.“

Der Niederösterreicher hat dafür auch eine plausible Erklärung: „Es kann niemand von einem Fahrer verlangen, dass er bei der Besichtigung dauernd den Tachometer im Auge hat. Man muss sich doch primär auf die Straße und die Begebenheiten konzentrieren.

Und wenn du da einmal bergab fährst, bist du eben schnell mal drüber. Meine Empfehlung dazu: Wenn man schon Tracking-Systeme an die Fahrer abgibt, dann muss man in diese auch ein Warnsystem einbauen. Heißt, wenn ich zu schnell unterwegs bin, gibt es einen Warnton.

Da können solche Dinge gar nicht passieren. Außerdem steht in der Ausschreibung, dass die Besichtigung unter Berücksichtigung der österreichischen Straßenverkehrsordnung zu erfolgen hat. Und genau das ist der Punkt.

Denn die Rennleitung wollte mich dafür strafen, dass ich viermal mit 84 km/h unterwegs war – und laut StVo ist das Limit auf Freilandstraßen 100 km/h. Das widerspricht sich also ganz klar – womit wir wieder bei der Abzocke wären . . .“

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