RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Waldviertel-Rallye Gerald Rigler, Martin Roßgatterer, Mitsubishi Evo IX, Waldviertel-Rallye 2014

Erst Pech, dann kein Glück ...

Leider haben Gerald Rigler und Martin Roßgatterer auch beim dritten Versuch, die Waldviertel-Rallye zu bezwingen, nicht das Ziel gesehen.

Foto: Karin Rigler

Die Misere begann bereits am Freitag. Die Durchführung der SP 5 wurde unterbrochen, und so verzögerte sich der Start der Evo-IX-Piloten um ca. 20 Minuten. In dieser Zeit konnte man beobachten, wie es immer dunkler wurde und starker Nebel aufzog. Als dann endlich gestartet wurde, sah man keine fünf Meter weit.

Wer schon mal das "Vergnügen" hatte, bei solchen Bedingungen unterwegs zu sein, kann sich sicherlich gut vorstellen, dass man hier das Tempo reduzieren muss, um nicht von der Strecke zu fliegen. Deshalb musste man im Ziel dieser Prüfung einen Rückstand von ca. zwei Minuten auf eine Top-Ten-Platzierung hinnehmen.

Am Samstag begann der Anfang vom Ende bereits beim Verlassen des Serviceparks. Die beiden Piloten vernahmen ein eigenartiges Geräusch, welches aber nur kurz andauerte – deshalb wurde diesem Geräusch auch keine weitere Beachtung geschenkt. Leider hatte sich aber im Getriebe der Abtrieb auf die linke vordere Antriebswelle verabschiedet, weshalb der Evo IX zwar durch die Sperre noch den Antrieb auf die rechte vordere Antriebswelle abgeben konnte, dies jedoch unweigerlich zu einem abenteuerlichen Fahrverhalten führte, das sich durch Traktionsverlust bzw. einem starken Ziehen am Lenkrad bemerkbar machte.

Trotzdem gelang den beiden auf SP 9 noch eine elfte Gesamtzeit. Im anschließenden Service konnten die Techniker das Problem schnell analysieren, der Schaden war jedoch nicht im Zuge des Services zu beheben, weshalb die Rallye für Rigler Racing im Servicepark endete.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Waldviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.