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Märtin weiter souverän, Stohl konstant

Der zweite Tag der Akropolis-Rallye verläuft überraschend ohne Ausfälle weiter Top-Piloten, Märtin (Ford) führt vor Sainz und McRae, Stohl 10.

Die Akropolis-Rallye gilt eigentlich als äußerst materialmordende Veranstaltung, dies bekamen bereits etliche Piloten während der ersten Etappe zu spüren, u.a. Weltmeister Marcus Grönholm und auch Junior-WM-Pilot Beppo Harrach, für beide war die Rallye zu Ende, ehe sie noch richtig begonnen hatte.

Anders präsentierte sich der zweite Tag der 50. Akropolis-Rallye, zwar blieben einige Piloten nicht von Defekten verschont - stellvertretend seien hier Harri Rovanperä im Peugeot und Petter Solberg im Subaru genannt, die mit Getriebe-Troubles wertvolle Zeit liegen ließen.

Ausfälle im Spitzenfeld waren auf der zweiten Etappe allerdings keine zu verzeichnen, alle Piloten, die den ersten Tag absolviert hatten, finden sich auch am Ende des zweiten Tages in den Zeitentabellen.Allen voran Markko Märtin, der sein Ford Focus

WRC auf den losen Schotterstraßen souverän und flott manövriert. Der Este hält sich seine Kontrahenten auf Distanz, der Vorsprung auf den Zweitplatzierten Carlos Sainz beträgt nach 16 Prüfungen am Ende der zweiten Etappe 55,8 Sekunden.

Platz drei hält Petter Solberg, dem Subaru-Piloten fehlen 21,2 Sekunden auf den Spanier. Der Norweger wurde allerdings wie bereits eingangs erwähnt von Getriebeproblemen geplagt, sonst könnte er vielleicht sogar um den Sieg mitreden Nur 16,6 Sekunden dahinter lauert Colin McRae (Citroen) auf einen Podiumsplatz.

Auf den Plätzen fünf bis zehn folgen Tommi Mäkinen (Subaru), das Peugeot-Trio Burns, Rovanperä und Panizzi sowie Didier Auriol (Skoda) und Roman Kresta (Peugeot).

Wenig Änderungen auch für Manfred Stohl, der Wiener hält derzeit den relativ gut abgesicherten 10. Platz, Kresta befindet sich zwar noch als 10. im Klassement, bei einem zu übermütigen Sprung auf der Super-Special beschädigte er sich aber den Boliden nachhaltig und ist am Finaltag nicht mehr mit von der Partie. Auf Auriol fehlen rund vier Minuten, der Vorsprung auf Latvala liegt bei einer Minute.

Was die SP-Zeiten anbelangt konnte sich Stohl auf der zweiten Etappe sogar besser in Szene setzen wie am ersten Tag, der Hyundai-Debütant verzeichnet sogar einmal eine neunte SP-Zeit, eine Top-Leistung. Den Tagesbericht von Manfred Stohl finden Sie in der rechten Navigation.

Für einen weiteren Österreicher, Georg Reitsperger, verlief die Rallye alles andere als wunschgemäß, der Oberösterreicher fiel nach einem Chaos vor dem Start bereits auf SP1 aus. Den Bericht finden Sie in der rechten Navigation!

Am Sonntag warten noch sechs Prüfungen auf die Piloten, die Zielankunft wird am frühen Nachmittag erwartet.

Alle weiteren Platzierungen entnehmen Sie bitte unserem Zeitenservice, Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

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