RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Löwen-Jammer

Das hatten sich die Löwen anders vorgestellt, Grönholm Vierter, Panizzi nur Sechster, Richard Burns verlor mit Platz acht die WM-Führung.

Der Finne Marcus Grönholm beendete die Rallye Korsika als bester Peugeot-Werkspilot im 206 WRC auf dem vierten Platz. Teamkollege Richard Burns holte mit Rang acht einen WM-Punkt, gab aber erstmals seit der Rallye Türkei im März seine Führung in der Fahrer-Weltmeisterschaft ab.

Vor den letzten beiden WM-Läufen in Spanien und Großbritannien liegt der Weltmeister von 2001 punktgleich mit dem Norweger Petter Solberg (je 58 Punkte) drei Zähler hinter dem neuen Spitzenreiter Carlos Sainz.

Gilles Panizzi errang in einem weiteren 206 WRC mit Platz sechs drei Punkte für die Marken-Weltmeisterschaft, in der Peugeot den aussichtsreichen zweiten Platz belegt.

"Die Regenschauer am zweiten und dritten Tag erschwerten diese Rallye erheblich. Die wechselhaften Bedingungen machten es fast unmöglich, eine optimale Reifenwahl zu treffen", erklärte Weltmeister Marcus Grönholm.

"Somit war Platz vier das Beste, was uns heute möglich war." Der Rallye Spanien, die bereits am kommenden Wochenende ausgetragen wird, blickt er optimistisch entgegen: "Wenn es dort trocken ist, können wir gewinnen."

Peugeot-Pilot Richard Burns haderte auf der letzten Etappe mit gesundheitlichen Problemen. "Ich litt heute morgen an Übelkeit", kommentierte er. "Es war schwer, sich dabei zu konzentrieren." Der Brite erreichte das Ziel als Achter. "Ich wollte am Ende noch Druck auf Tommi Mäkinen ausüben, aber wir hatten keine Chance, an ihm vorbei zu ziehen."

Asphalt-Experte Gilles Panizzi war mit seinem sechsten Rang nicht zufrieden. "Wir haben bei diesem wechselhaften Wetter zu viele Fehler in der Reifenwahl gemacht", analysierte der Vorjahressieger.

Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport, blickt den beiden letzten Saisonläufen der Rallye-WM in Spanien und Großbritannien optimistisch entgegen: "Der Kampf wird härter. Wir liegen momentan nur knapp hinter der Konkurrenz zurück. Unser Team hat beste Chancen, noch um den Titel in der Marken-Weltmeisterschaft zu kämpfen und wird dafür alles geben."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Korsika

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl