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Grönholm mit Aufhängungsdefekt out!

Loeb (Citroen) und Solberg (Subaru) fahren die ersten SP-Bestzeiten, Peugeot-Pilot Grönholm fällt mit Aufhängungs-Defekt aus.

Die erste Prüfung der zweiten Etappe, die SP 10 „Amfissa 1“, 14,5 km, wurde zur „Beute“ von Citroen-Pilot Sebastien Loeb. Der WM-Führende war 4,1 Sekunden schneller als Weltmeister Petter Solberg. Dahinter reihten sich Francois Duval (Ford), Harri Rovanperä und Marcus Grönholm (beide Peugeot) ein.

Etwas viel Zeit verlor leider Manfred Stohl. Auf der relativ kurzen Prüfung lag er 29,1 Sekunden zurück, damit rückte ihm Mikko Hirvonen im Werks-Subaru auf die Pelle, nur 3 Zehntelsekunden trennten den Österreicher von dem Finnen.

Auch auf der zweiten Prüfung konnte Stohl die Pace der Werkspiloten, aber auch das Tempo seines Peugeot 206-Kollegen Daniel Carlsson nicht mitgehen. Stohl verlor auf die Bestzeit von Solberg 47,1 Sekunden.

Möglicherweise hat sich Stohl bei den Reifen vergriffen, die Bedingungn in Griechenland sind ja sehr wechselhaft - eine falsche Reifenwahl kann da sehr schnell zu enormen Zeitverlust führen.

Trotz des Ausfalls von Marcus Grönholm konnte der Österreicher damit keine Position gut machen, Hirvonen zog nämlich an ihm vorbei – Stohl bleibt Gesamt-Achter.

Während also Subaru-Pilot Solberg seine SP-Bestzeiten-Serie auf SP 11 „Drosohori 1“, 26,6 km, fortsetzte, war die Rallye für Grönholm und sein 307 WRC vorbei.

Am Wagen des Finnen brach die Aufhängung, er rutschte von der Strecke und musste aufgeben. Es scheint nicht das Jahr des Marcus Grönholm zu sein, nach der guten Leistung auf Zypern und der darauf folgenden Disqualifikation die nächste Enttäuschung für „Magic Marcus“.

Noch kurz zur Reihung auf SP 11: Hinter Solberg zeigten die Citroen-Piloten Sebastien Loeb und Carlos Sainz auf. Während Loeb damit in der Gesamtwertung Francois Duval (Ford) schon bedrohlich nahe kommt, liegt Sainz nach seinem gestrigen Dämpferbruch aber hoffnungslos zurück.

Duval selbst konnte mit der vierten SP-Zeit, einen Platz vor der verbliebenen Peugeot-Hoffnung Harri Rovanperä, gerade noch verhindern, dass ihn Loeb in der Gesamtwertung vom zweiten Platz verdrängt.

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