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Citroen in Olympia-Form?

Mit neuen Reifen nimmt Citroen die Herausforderung im heißen Griechenland an, nach den Testfahrten ist das Team optimal vorbereitet.

Es dauert noch gute zwei Monate, bis die olympischen Spiele beginnen, die Aufmerksamkeit der Xsara-WRC-Crews Sebstien Loeb/Daniel Elena und Carlos Sainz/Marc Marti gilt allerdings schon jetzt dem sonnigen Griechenland.

Im Moment führt Sebastien Loeb die Fahrer-WM an, in der Konstrukteurs-Wertung liegt das französische Team an zweiter Stelle, nur einen Punkt hinter dem Führunden. Und während Loeb alles daran setzen wird, seinen Vorsprung zu verteidigen, möchte Carlos Sainz – zur Zeit auf Platz fünf der Fahrer-WM – Boden gut machen.

Nach dem Wegfall der Safari-Rallye hätte die Akropolis eigentlich den Platz der härtesten Herausforderung im WM-Kalender einnehmen können – wären da nicht die Rallyes in Zypern und der Türkei dazugekommen. So teilen sich diese drei nun das Prädikat „materialmordenste Rallye der Welt“.

Dennoch stellen alle drei Rallyes unterschiedliche Anforderungen an Autos und Fahrer. Bei Citroen hat man sich optimal auf diese Herausforderungen vorbereitet. Im April wurde im Rahmen eines ausführlichen Tests nicht nur ein Set-Up für die Zypern-Rallye erarbeitet, es wurde in der Nähe von Athen auch intensiv für die Akropolis getestet.

Kurz vor dem Start der Besichtigung wurde noch einmal in Griechenland getestet, sowohl Carlos Sainz als auch Sebastien Loeb waren am Steuer des Citroen Xsara WRC, um die letzten Feinabstimmungen für die Rallye durchzuführen.

Während die Streckenführung der Rallye wenig Neuigkeiten beinhaltet, gibt es eine wichtige Änderung, die den Ablauf des Fahrzeug-Service betrifft. In Griechenland werden erstmals so genannte „Remote Tyre Zones“ im Rahmen der zweiten Etappe eingeführt.

In diesen „Mini-Servicezonen“ dürfen die Fahrer und Co-Piloten sowie je zwei Mechaniker pro Fahrzeug an demselben werken, neben neuen Reifen und Treibstoff gibt es auch die Möglichkeit, Teile am Fahrzeug zu wechseln bzw. Schäden zu reparieren – einzige Einschränkung: Alle verwendeten (Neu-)Teile müssen im Rallyeauto mitgeführt worden sein.

Zum ersten Mal zum Einsatz kommt bei der Akropolis-Rallye ein neuer Reifen, der von Michelin für die Partnerteams entwickelt wurde. Citroen wird den Reifen auf den weniger steinigen Sonderprüfungen einsetzen, das Team ist bereits gespannt, wie sich der neue Gummi bewähren wird.

Zu guter Letzt gilt es, die Temperaturen in Griechenland im Auge zu behalten. Im letzten Jahr kämpften Mensch und Maschine mit bis zu 35 Grad Celsius, erste Vorhersagen für dieses Jahr sprechen von bis zu 28 Grad – Garantie gibt es dafür allerdings keine…

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Rallye-WM: Akropolis

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