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Zuverlässigkeit als Schlüssel zum Erfolg

Ford möchte die Siegesserie in Griechenland weiter fortsetzen, Markko Märtin hat den Sieg im Visier, Francois Duval möchte zumindest punkten.

Ford hat allen Grund, mit großem Optimismus nach Griechenland anzureisen, die Statistik spricht für die Marke. In den letzten vier Jahren stand jeweils ein Ford-Pilot bei der Akropolis am obersten Treppchen, an diese Tradition möchten Markko Märtin und Francois Duval natürlich anknüpfen.

„Die Zuverlässigkeit ist in Griechenland wie immer einer der entscheidenden Faktoren“, beschreibt Ford-Pilot Markko Märtin. „Die in diesem Jahr eingeführten zusätzlichen Service-Zonen verschärfen diese Problematik noch.“

Diese erlauben den Veranstaltern mehr Freiheiten bei der Streckenführung, da sich die Wertungsprüfungen weiter vom Rallye-Zentrum entfernen können. Innerhalb von zehn Minuten dürfen neben dem Pilot und seinem Beifahrer lediglich zwei Mechaniker an dem Fahrzeug arbeiten und dabei nur Ersatzteile verwenden, die zuvor im Auto mitgeführt wurden.

„Bei der Akropolis wird es zwar nur eine dieser zusätzlichen Service-Zonen geben“, so Märtin. „Vor und nach dieser Reparatur-Möglichkeit stehen zwischen den regulären Wartungspunkten allerdings fast 90 SP-Kilometer auf dem Programm.“

Märtin muss gemäß dem WM-Stand am ersten Tag als zweiter Fahrer auf die steinigen Pisten, ein Nachteil für den Esten, da die weiter hinten startenden Autos eine deutlich bessere SP vorfinden.

Beansprucht werden auch die Reifen: "Die Geschwindigkeiten sind höher als auf Zypern, dadurch ist auch der Reifendruck höher. Kühle Temperaturen wären eine große Hilfe."

Francois Duval steht zum vierten Mal am Start der Akropolis-Rallye: "Ich mag die Rallye und möchte vor allem den schnellen Ausfall auf Zypern vergessen machen. Wir hatten letzte Woche einen guten Test, ich bin daher sehr zuversichtlich. Ein Top-Fünf-Ergebnis wäre natürlich toll, im Hinblick auf die WM möchte ich aber in jedem Fall punkten."

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