RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Loeb und Duval raufen um die Führung

Ford-Pilot Francois Duval fährt zwei Bestzeiten und rückt Sebastien Loeb (Citroen) auf den Pelz, dessen Teamkollege Carlos Sainz ist Dritter.

Manfred Wolf

Die zweite Sonderprüfung („Dhrontal“, 21,04 Kilometer) sieht die erste Bestzeit des Ford-Youngsters Duval, der um acht Zehntelsekunden schneller fährt, als Sebastien Loeb und 7,8 Sekunden schneller als Carlos Sainz.

Subaru-Pilot Petter Solberg verliert schon 19,5 Sekunden, Markko Märtin 26,6, dahinter reiht sich mit 27,4 Sekunden Rückstand bereits Alexandre Bengue auf einem Bozian-Peugeot 206 ein.

Roman Kresta bestätigt die gute Zeit der ersten SP und fährt mit 32 Sekunden Rückstand auf SP-Rang sieben. Achter wird Cedric Robert im dritten Werks-Peugeot 307, sein Abstand beträgt 34,2 Sekunden, Mikko Hirvonen bewegt seinen Subaru als Neuntschnellster über die klatschnasse Sonderprüfung (+ 35,2), Gilles Panizzi findet sich auf SP-Rang zehn wieder (+ 35,7).

Nach Marcus Grönholms Ausrutscher und Ausfall auf der ersten Prüfung erwischt es auf der zweiten den Teamkollegen von Gilles Panizzi, Dani Sola. Der Spanier fliegt nach einer Fabelzeit auf SP 1 auf dieser zweiten SP von der Strecke und muss aufgeben.

Schwierigkeiten auch für den zweiten der verbliebenen Peugeots, Freddy Loix kämpft mit Fehlzündungen an seinem 307 WRC und verliert über eine Minute auf die Spitze.

Auch die dritte Prüfung der OMV Rallye Deutschland wird zur „Beute“ von Francois Duval, der sich im starken Regen offensichtlich pudelwohl fühlt. Auf der SP „Moselwein“ (18,18 Kilometer) nimmt er Deutschland-Doppelsieger Loeb 12,2 Sekunden ab, Markko Märtin verliert 15,6 Sekunden auf seinen Teamkollegen.

Etwas überraschend folgt nur zwei Zehntelsekunden hinter Märtin der deutsche Skoda-Pilot Armin Schwarz, der bei seiner Heimrallye damit endlich in Gang zu kommen scheint. Carlos Sainz setzt die fünftschnellste SP-Zeit, dahinter folgen Panizzi, Solberg, Loix, Robert und Gardemeister.

In der Gesamtwertung ist der Vorsprung von Sebastien Loeb damit extrem geschmolzen, er führt jetzt nur mehr 2,4 Sekunden vor Francois Duval, Carlos Sainz ist mit 9,4 Sekunden Rückstand Dritter.

Petter Solberg hat als Vierter bereits viel Rückstand, 40,3 Sekunden fehlen dem Subaru-Piloten auf den Führenden. Gilles Panizzi hält sich erstaunlicherweise auf der fünften Position der Rangliste (+ 1:04,4), knapp hinter ihm liegen zeitgleich Cedric Robert und Alexandre Bengue (beide mit 1:06,7). Armin Schwarz hält – ebenfalls in Schlagdistanz zu Panizzi – den achten Rang (+ 1:07,3), Markko Märtin ist Neunter (+ 1:11,7), die Top-Ten werden von Roman Kresta (+ 1:14,2) im dritten Werks-Skoda komplettiert.

PWRC:

In der PWRC-Wertung führt nach wie vor Gianluigi Galli vor Xavier Pons und OMV World Rallye Team-Pilot Jani Paasonen, dessen Teamkollege Manfred Stohl nach einem Getriebeproblem auf SP 1 auch auf den Prüfungen zwei und drei viel Zeit auf die Spitze verliert.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Deutschland

Weitere Artikel:

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?