RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Da war's nur noch Einer

Nur noch Quirin Müller ist im Bewerb, er liegt auf Platz 16 der Gruppe N. Der Steirer Andi Aigner ist mit gerissenem Unterboden ausgeschieden.

Aigner: „Zunächst muss ich mich bei meinen Mechanikern bedanken – sie haben mein Auto nach den zahlreichen Ausritten von ersten Tag wieder für den heutigen Tag aufgebaut. Auf der heutigen Auftakt-Prüfung ist mir dann der Unterbodenschutz bei einer Wasserdurchfahrt weggebrochen und dann haben wir gemeinsam mit Raimund beschlossen, die Rallye zu beenden, um nicht noch mehr Schaden am Auto zu verursachen. Schade – denn ich hätte unbedingt ins Ziel kommen sollen.“

Das Duo Müller/Müller hingegen fuhr heute weitgehend fehlerlos und ohne technische Probleme. Der junge Deutsche setzte die Zielvorgaben seiner Teamchefs Raimund Baumschlager und Armin Schwarz um und erreichte das Ziel in Kemer. Die beiden Müllers liegen nach 16 Sonderprüfungen auf dem 16. Platz in der Gruppe N.

Baumschlager: „Mit Quirin können wir sehr zufrieden sein – er macht genau das, was wir von ihm erwarten. Er ist ohne großes Risiko unterwegs und fährt dennoch Zeiten im vorderen Mittelfeld. Er pendelte sich heute bei den Plätzen 14, 15, 16 ein – und das ist durchaus beachtlich in seinem zweiten WM-Lauf. Zuletzt war er einmal sogar Zwölfter! Es sind ja noch 32 Gruppe-N-Teams in der Wertung!“

Quirin Müller: „Heute fühlte ich mich viel wohler. Ich kam mit den Prüfungen heute besser zurecht. Ich wurde nur einmal in einer SP fast drei Minuten aufgehalten, von einem vor mir gestarteten türkischen Privatfahrer – da habe ich viel Zeit verloren. Aber sonst war alles o.k.! Die Strecken in der Türkei sind viel schneller als in Zypern und da musst du erst den richtigen Rhythmus finden. Jetzt hoffe ich, dass ich morgen noch die zwei Prüfungen absolviere und ins Ziel komme!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Türkei

Weitere Artikel:

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

EHRC/ORM/ARC/GSE, Weiz: Vor Nennschluss

Countdown zur Rallye Weiz 2026 ist gestartet

Jetzt noch schnell eine Nennung abgeben und dann beim Motorsport-Spektakel rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt aktiv dabei sein!