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Da war's nur noch Einer

Nur noch Quirin Müller ist im Bewerb, er liegt auf Platz 16 der Gruppe N. Der Steirer Andi Aigner ist mit gerissenem Unterboden ausgeschieden.

Aigner: „Zunächst muss ich mich bei meinen Mechanikern bedanken – sie haben mein Auto nach den zahlreichen Ausritten von ersten Tag wieder für den heutigen Tag aufgebaut. Auf der heutigen Auftakt-Prüfung ist mir dann der Unterbodenschutz bei einer Wasserdurchfahrt weggebrochen und dann haben wir gemeinsam mit Raimund beschlossen, die Rallye zu beenden, um nicht noch mehr Schaden am Auto zu verursachen. Schade – denn ich hätte unbedingt ins Ziel kommen sollen.“

Das Duo Müller/Müller hingegen fuhr heute weitgehend fehlerlos und ohne technische Probleme. Der junge Deutsche setzte die Zielvorgaben seiner Teamchefs Raimund Baumschlager und Armin Schwarz um und erreichte das Ziel in Kemer. Die beiden Müllers liegen nach 16 Sonderprüfungen auf dem 16. Platz in der Gruppe N.

Baumschlager: „Mit Quirin können wir sehr zufrieden sein – er macht genau das, was wir von ihm erwarten. Er ist ohne großes Risiko unterwegs und fährt dennoch Zeiten im vorderen Mittelfeld. Er pendelte sich heute bei den Plätzen 14, 15, 16 ein – und das ist durchaus beachtlich in seinem zweiten WM-Lauf. Zuletzt war er einmal sogar Zwölfter! Es sind ja noch 32 Gruppe-N-Teams in der Wertung!“

Quirin Müller: „Heute fühlte ich mich viel wohler. Ich kam mit den Prüfungen heute besser zurecht. Ich wurde nur einmal in einer SP fast drei Minuten aufgehalten, von einem vor mir gestarteten türkischen Privatfahrer – da habe ich viel Zeit verloren. Aber sonst war alles o.k.! Die Strecken in der Türkei sind viel schneller als in Zypern und da musst du erst den richtigen Rhythmus finden. Jetzt hoffe ich, dass ich morgen noch die zwei Prüfungen absolviere und ins Ziel komme!“

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