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Grönholm & Hirvonen mit Siegansprüchen

Ford-Werkspilot Mikko Hirvonen ist auf den Geschmack gekommen und möchte in Portugal seinen dritten Sieg erobern. Grönholm denkt jedoch ähnlich.

Zwei Siege und fünf weitere Podestränge konnten in den ersten vier Rallyes der neuen Saison mit einem Ford Focus RS WRC errungen werden.

Das Ford-Werksteam verfügt in der Weltmeisterschaft der Marken über einen Vorsprung von 15 Punkten, Marcus Grönholm und Timo Rautiainen führen in der Fahrer-WM mit vier Zählern Vorsprung auf deren Teamkollegen Mikko Hirvonen und Jarmo Lehtinen - die Saison 2007 verlief für das blaue Oval bislang mehr als zufriedenstellend.

Am nächsten Wochenende wird erstmals wieder in Portugal gefahren - der Schotter-Event ist neu ausgelegt. Marcus Grönholm erinnert sich: "Zuletzt stand Portugal 2001 im WM-Kalender, damals war das Wetter unglaublich, der Regen kam wolkenbruchartig und die Prüfungen waren schlammig und nebelig - es war schrecklich! Aber ich habe dennoch nur gute Erinnerungen an diese Rallye, meine erste Portugal-Rallye fuhr ich 1995. Bei meinen ersten vier Portugal-Starts kam ich nicht ins Ziel, aber 2000 wurde ich Zweiter und 2001 Dritter. Es gab dort immer eine großartige Atmosphäre, denn es waren sehr viele enthusiastische Zuschauer vor Ort."

Grönholm fügt hinzu: "Die heurige Version der Portugal-Rallye wird sich von den früheren Events stark unterscheiden, sie lagert an der Südküste und ich weiß nichts über die Prüfungen, diese werden für die meisten von uns neu sein - aber ich freue mich sehr auf diese Rallye und ich bin sicher, dass die Zuschauer wieder zu Tausenden kommen werden."

Mikko Hirvonen gehört zu jenen drei Spitzenpiloten, welche die Prüfungen bereits kennen. Der 25-jährige Finne wurde im Jahr 2005 Zweiter, als der Event für den WM-Status kandidierte. "Ich erinnere mich daran, dass die Straßen viel Spaß bereitet haben - enge Sektionen gemischt mit schnellen, weiten Passagen. Die Prüfungen waren in einem guten Zustand."

Hirvonen kann sich nicht an allzu viele Details erinnern, doch die Prüfungen der ersten Etappe seien identisch: "Ich habe also bereits einen Schrieb." Dennoch sei es ähnlich wie in Norwegen, wo keiner der Piloten "den Vorteil einer jahrelangen Erfahrung und daher einer genauen Kenntnis der Prüfungen vorweisen" konnte, sagt Hirvonen. "Ich habe in Norwegen gewonnen - wenn sich das in Portugal wiederholen würde, wäre das ganz nach meinem Geschmack", gibt sich der WM-Zweite kämpferisch. Allerdings: Auch Grönholm möchte den obersten Podestrang erobern...

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