RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Drei Hyundai-Teams genannt

Hyundai setzt bei der ersten Asphaltrallye für den i20 WRC neben Thierry Neuville auf Vorjahressieger Sordo und Testfahrer Bouffier.

Hyundai wird auch bei der Deutschland-Rallye mit drei Autos antreten. Rund eineinhalb Monate vor der schnellen Asphaltrallye hat das südkoreanische Werksteam mit Basis in Deutschland seine Crews bekanntgegeben: Neben Nummer-1-Fahrer Thierry Neuville wird Dani Sordo den i20 WRC mit der Startnummer 8 fahren. Sordo feierte bei der Vorjahresausgabe, damals noch am Steuer eines Citroën, seinen ersten WM-Sieg. Auch im dritten Fahrzeug kommt mit Bryan Bouffier (Bild) ein Asphaltspezialist zum Zug.

Für Sordo wird Deutschland nach Monte Carlo, Portugal und Argentinien der vierte Einsatz dieses Jahres sein. Bisher war der Spanier nicht vom Glück verfolgt, denn trotz schneller Prüfungszeiten schaffte er es wegen technischer Probleme nie ins Ziel. Bouffier erhält seinen ersten WM-Einsatz in dieser Saison. Der Franzose führt im Hintergrund die meisten Testfahrten für Hyundai durch. Dass er schnell ist, bewies Bouffier beim Saisonauftakt in Monte Carlo, wo der 35jährige mit einem privat eingesetzten Ford auf Platz zwei fuhr.

Zuletzt gewann Bouffier die französische Rallye d'Antibes – der erste Sieg überhaupt für den Hyundai i20 WRC. Bouffier wird in Deutschland das Auto mit der Startnummer 20 fahren. Hayden Paddon, der seit Sardinien in diesem Auto sitzt, fährt die Finnland-Rallye, lässt anschließend Deutschland aus und wird im September wieder in Australien antreten.

"Ich freue mich sehr, dass ich mit Hyundai bei der Deutschland-Rallye antreten darf. Seit den Testfahrten im Vorjahr hat das Team große Fortschritte erzielt. Ich habe die Ehre, ein Teil dieser Reise zu sein", sagt Bouffier. "Ich teste den Hyundai i20 WRC seit dem Vorjahr, aber nichts ist so großartig, wie eine richtige Rallye. Für mich ist es ein Privileg, die Deutschland-Rallye neben Thierry und Dani zu fahren. Ich werde mein Bestes geben, um bei der Weiterentwicklung zu helfen, wenn die zweite Saisonhälfte startet."

In Finnland werden neben Neuville Paddon und Hänninen fahren, danach rotiert Teamchef Michel Nandan die Fahrerpaarungen für den ersten richtigen Asphaltlauf der Saison. "Bryan ist ein integraler Bestandteil der Reise des Hyundai-Motorsport-Teams. Vor einem Jahr ist er als Testfahrer zu uns gestoßen. Wir sind auch in diesem Jahr in der glücklichen Lage, mit ihm zu testen. Er weiß sehr viel über den i20, und er kennt das Team", so Nandan.

"Deshalb ist er für Deutschland eine willkommene Ergänzung für unsere Fahreraufstellung. Wir freuen uns auch, dass Dani in Deutschland zurück im Auto mit der Nummer 8 sein wird. Es ist sein vierter Start mit uns, diesmal auf Asphalt. Diese Rallye wird uns die Möglichkeit geben, die Performance des i20 auf Asphalt zu bewerten. Wir glauben, dass wir dafür die richtigen Fahrer für Deutschland ausgewählt haben."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Deutschland-Rallye

Weitere Artikel:

Schnee-Chaos stoppt Vorbereitung

Hyundai muss Neuville-Test abbrechen

Heftige Schneefälle stoppten den WRC-Test von Thierry Neuville in Frankreich: Selbst Schneepflüge halfen nicht, doch die FIA gewährt Hyundai einen Nachholtermin

Rallye Dakar 2026: Etappe 4

Lategan nun vor Al-Attiyah Spitzenreiter

Auch an Tag 4 haben die hinteren Starter einen Vorteil, die Gesamtwertung stellt sich erneut auf den Kopf - Titelverteidiger Al-Rajhi/Gottschalk geben die Rallye auf

Rallye Dakar 2026: Etappe 6

Al-Attiyah übernimmt Führung

Dacia-Fahrer Nasser Al-Attiyah setzt sich mit Sieg auf Etappe 6 an die Spitze der Gesamtwertung - Daniel Sanders dominiert Motorrad-Etappe, kassiert aber Zeitstrafe

Motorräder: Irres Dakar-Finale

Brabec verliert Sieg - Benavides triumphiert

Dakar-Thriller bis zur Ziellinie - Ricky Brabec verliert nach einem Navigationsfehler den sicher geglaubten Sieg - Luciano Benavides jubelt mit minimalem Vorsprung

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"