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WRC: Deutschland-Rallye

SP-Abbruch nach neuerlichem Ogier-Crash

Nachdem er auf SP 8 erneut verunfallte, wurde die Crew ins Krankenhaus gebracht, SP 8 wurde gecancelt. Auf SP 7 fuhr zuvor überraschend Kubica Bestzeit.

Schrecksekunde am Samstagmorgen für Volkswagen. Sebastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia wurden nach einem Unfall während der achten Sonderprüfung der Rallye Deutschland sicherheitshalber in ein Krankenhaus gebracht, wo beide untersucht werden sollen. Zuvor hatte das Team allerdings schon gemeldet, die beiden Franzosen seien okay.

Ogier war rund einen Kilometer nach dem Start der achten SP "Peterberg" in einem Waldstück verunglückt. Dabei war der Polo R WRC des amtierenden Weltmeisters in eine Leitplanke eingeschlagen, die dabei stark beschädigt wurde. Aufgrund dessen musste die Wertungsprüfung abgebrochen werden.

Es war bereits Ogiers zweiter Abflug bei der Rallye Deutschland. Schon am Freitag war er bei der SP "Moselland 2" in den Weinbergen von der Strecke abgekommen und konnte die SP daraufhin nicht beenden, weshalb er eine Zeitstrafe von zehn Minuten erhalten hatte.

Nach dem Unfall am Samstag muss Ogier nun darauf hoffen, dass er am Sonntag an den Start gehen und in der Powerstage Punkte gewinnen kann. Sollte sein Teamkollege Jari-Matti Latvala, der derzeit die Rallye anführt, in Deutschland gewinnen, würde er in der Gesamtwertung der Rallye-Weltmeisterschaft den Rückstand von 44 Punkten auf Ogier deutlich verkürzen.

Auf SP 7 markierte überraschend Robert Kubica (M-Sport Ford) die schnellste Zeit vor Thierry Neuville (Hyundai), Latvala und Ogier.

Naxch der gecancelten SP 8 führt Latvala vor Meeke (+40,2 Sekunden/Citroen), Sordo (+48,3/Hyundai), Mikkelsen (+52.0/VW) und Neuville (+52.2/Hyundai).

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