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Ricciardo: 2018 kein Wechsel zu Ferrari

Der Australier schwört RBR vorerst die Treue, auch weil er eine offene Rechnung begleichen will - Bislang keine Gespräche mit anderen Teams.

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo schließt aus, im kommenden Jahr zu Ferrari zu wechseln. Wie der Australier der Zeitung Corriere della Sera sagt, wolle er den Österreichern nicht zwangsläufig seine Karriere über treu bleiben, ihnen jedoch auch nicht im nächsten Winter den Rücken kehren. "Ich will eines Tages neue Herausforderungen, aber 2018 werde ich bei Red Bull bleiben", stellt Ricciardo trotz ausbleibender Siege klar. "Ich gebe nicht auf und ich habe noch eine Mission zu erfüllen."

Gut möglich, dass er damit den WM-Titel meint, den er mit Teamchef Christian Horner und Förderer Helmut Marko an Land ziehen möchte. Ricciardo lässt durchblicken, dass er sich Gaststarts in anderen Rennserien wünscht, nachdem ihm vor einigen Jahren ein Ausflug zu den 24 Stunden von Le Mans untersagt wurde. "Ich spreche mit NASCAR-Teams", flachst Ricciardo auf Verhandlungen mit anderen Formel-1-Mannschaften angesprochen. "Ich habe Christian aber nichts davon erzählt."

Der 27-Jährige betont deutlich ernster, weder mit Ferrari noch mit einem anderen Konkurrenten am Tisch gesessen zu haben: "Es gab keine Gespräche und es hat sich nichts geändert", so Ricciardo.

Die Gerüchte um einen Wechsel nach Maranello waren aufgekommen, weil die Verträge Sebastian Vettels und Kimi Räikkönens bei den Roten auslaufen. Während dem Deutschen ein Flirt mit Mercedes nachgesagt wird, könnte der Finne seine Laufbahn beenden. Ricciardo, dessen Vater aus Sizilien stammt, spricht fließend Italienisch und wurde zuletzt von Ferrari-Präsident Sergio Marchionne in den höchsten Tönen gelobt.

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