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WTCC: News

Loeb-Team erweitert WTCC-Engagement

Sébastien Loeb Racing wird in der Tourenwagen-WM 2016 bis zu drei Citroën C-Elysée einsetzen – der Marokkaner Mehdi Bennani bleibt.

Das Team von Sébastien Loeb wird in der Saison 2016 sein Engagement in der Tourenwagen-WM aufstocken. Neben Mehdi Bennani, dessen Vertrag mit Sébastien Loeb Racing verlängert wurde, wird das WTCC-Team einige weitere Citroën C-Elysée TC1 einsetzen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Insgesamt könnte man bis zu drei Autos einsetzen und so den teilweisen Rückzug des Citroën-Werksteams kompensieren, das 2016 nur noch zwei Autos für José María López und Yvan Muller nennen wird.

"Wir freuen uns, dass wir weiter mit Mehdi und dem Citroën C-Elysée in der Tourenwagen-WM antreten werden", sagt Loeb-Manager Dominique Heintz, der das Team zusammen mit Loeb gegründet hat und sich das Tagesgeschäft kümmert. "Wir haben gute Fortschritte erzielt, liefern in der Endphase der Saison großartige Resultate ab und sind an der Spitze der Tabelle." Nach drei Klassensiegen in den vergangenen vier Rennen geht Bennani in der Privatfahrerwertung mit einem Rückstand von nur sieben Punkten auf Norbert Michelisz (Honda) ins Katar-Finale.

"Vor dem Saisonfinale zu wissen, dass ich weiterhin für Sébastien Loeb Racing fahren werde, ist eine tolle Nachricht. Das zeigt, dass sie mir vertrauen", freut sich Bennani über die Vertragsverlängerung mit dem französischen Team. "Es ist eine professionelle Mannschaft, die von ihrer Leidenschaft und ihrem Leistungsstreben angetrieben wird. Teil dieses Teams zu sein und für einen neunfachen Weltmeister zu fahren ist einzigartig."

SLR war in dieser Saison in die Tourenwagen-WM eingestiegen und hat neben dem Einsatz des eigenen Autos für Bennani auch die Betreuung des vierten Werksautos von Qing-Hua Ma übernommen. Der Chinese ist ebenfalls ein Kandidat für eines der weiteren Cockpits bei SLR für die Saison 2016.

Teambesitzer Sébastien Loeb hingegen wird nicht mehr in der Tourenwagen-WM antreten. Nachdem der neunfache Rallyeweltmeister angekündigt hatte, neben der Dakar-Rallye noch weitere Marathonrallyes für Peugeot bestreiten zu wollen, hatte die PSA-Schwester Citroën ihn nicht mehr für sein Werkskontingent berücksichtigt.

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