Motorsport

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

DTM: Analyse

DTM verliert weiterhin TV-Zuschauer

Die TV-Quoten der DTM bleiben im Sinkflug: 2016 schaute bei den einzelnen Rennen im Durchschnitt erstmals keine Million Zuseher zu.

Die DTM hat in der Saison 2016 mit leichtem Zuschauerrückgang zu kämpfen. Wie aus den offiziellen Zahlen hervorgeht, schauten sich im Durchschnitt 0,94 Millionen Zuschauer die einzelnen Rennen in der ARD an. Das ist ein Rückschritt im Vergleich zu 2015: Damals lag der Durchschnitt bei knapp über einer Million, 2014 noch bei 1,09 Millionen. Auch die einzelnen Veranstaltungen kamen in der Regel nicht an die Quoten aus der Vorsaison heran. Die meisten Zuschauer schalteten beim Samstagsrennen in Spielberg ein (1,29 Millionen). Überhaupt war das Österreich-Wochenende das einzige, an dem beide Läufe über eine Million vor die Fernseher lockten.

Damit lag man deutlich vor dem Samstagslauf beim Saisonfinale in Hockenheim, der gerade einmal 810.000 Zuschauer hatte. Der Saisonabschluss selbst war am Sonntag mit 1,21 Millionen Zusehern aber das zweitstärkste Rennen nach dem Samstag in Spielberg. Am Ende des Rankings liegt etwas überraschend das Samstagsrennen auf dem Nürburgring, für das nur 580.000 Fans einschalteten. Das schwächste Gesamtergebnis hatte der Hungaroring zu verzeichnen: Keines der beiden dortigen Rennen holte 800.000 Menschen vor die Bildschirme.

Überraschend schwach fällt auch die Bilanz des Norisrings aus: An sich gilt der Lauf in Nürnberg als Saisonhighlight mit starken Quoten, doch die 760.000 und 930.000 Zuschauer stellen einen deutlichen Abfall gegenüber dem Vorjahr dar. Das ist zum Teil wohl auch der Tatsache geschuldet, dass man bereits am frühen Nachmittag startete, um der Fußball-EM auszuweichen.

Audis DTM-Leiter Dieter Gass hatte schon zur Saisonhalbzeit eine Erklärung für die schwachen Quoten gefunden. "Wenn Sie mich am Samstag fragen, wann das Rennen am Sonntag ist, kann ich das nicht sagen. Mal ist es um 14:28 Uhr, mal um 15:37 Uhr und dann wieder um 11:56 Uhr", sieht er eine Ursache in den konfusen Startzeiten.

BMW ohne MTEK, Schnitzer BMW ohne MTEK, Schnitzer Neues Rennformat 2017? Neues Rennformat 2017?

Ähnliche Themen:

DTM: Analyse

Weitere Artikel

Der scharfe Hyundai in ersten Bildern

Hyundai i30 N: Facelift

Vom gelifteten Hyundai i30 N gibt es nun erste Bilder. Der Komfort-Kompaktwagen befindet sich allerdings noch nicht auf dem europäischen Markt. Das soll aber bald geschehen.

Dem Niederländer ist sein Team-Kollege egal

Max Verstappen: "Würde die alle schlagen!"

Max Verstappen ist egal, wer 2021 neben ihm für Red Bull fahren wird - Den WM-Titel 2020 hat er bereits abgehakt, und auch 2021 sieht er sich nur als Außenseiter.

Biker gegen Ausgrenzung und Willkür

Zweiradhandelssprecher ruft zur Demonstration auf

Nachdem in Tirol bereits erste Fahrverbote für Motorräder mit einem Standgeräusch über 95 dB verhängt wurden und weitere entsprechende Ansinnen in anderen Regionen aufkommen, laden die Biker zur Motorraddemo.

Reges ÖsterreicherInnen-Treiben bei den Rallyes im nahe Süden und im nahen Norden - bei der Rallye Zelezniki hätte Alfred Kramer junior beinahe das Podest gestürmt....