Motorsport

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

DTM: Analyse

Berger: Mehr Stadtkurse, mehr Action

Die Wünsche der DTM-Akteure für den neuen Rennkalender und deren Erfolgsaussichten: Mehr Stadtkurse, Rennen in Monza, Spa, Le Mans.

ITR-Boss Gerhard Berger will die deutsche Silhouettenserie DTM auch im Ausland etablieren und ist für neue Schauplätze offen. Der Österreicher möchte so interessierten Herstellern den Einstieg schmackhaft machen und die Rennserie auch nach dem Ausstieg von Mercedes Ende 2018 auf eine solide Basis gestellt wissen.

Auch die DTM-Fahrer haben so ihre Wünsche, wo die DTM gastieren könnte – von Singapur über São Paulo bis Macau ist einiges dabei. Der Vorschlag von Paul di Resta, ein Nachtrennen auf dem Norisring in Nürnberg auszutragen, kommt sowohl bei Fahrern, Fans als auch dem Tiroler gut an.

"Stadtkurse bieten eine tolle Action und machen uns als Fahrern extrem viel Spaß. Vielleicht könnte man da eine Option finden, egal wo", hofft Nico Müller, dass neben den Rennen in Franken wieder mehr Stadtkurse in den DTM-Kalender aufgenommen werden. "Ich wäre auf jeden Fall dabei und fände es schön, wenn wir mehr Stadtkurse im Kalender hätten."

Auch Marco Wittmann, für den die Läufe auf dem Norisring echte Heimrennen darstellen, spricht sich für weitere Stadtkurse im Rennkalender aus. "Das wäre auf jeden Fall ein Pluspunkt für die DTM", sagt der BMW-Pilot, "aber es gibt auch noch andere tolle Strecken, auf denen man fahren und viel Action geboten werden könnte, zum Beispiel in Monza und Spa. Vor allem Kurse mit langen Geraden und vielen Überholmöglichkeiten sind immer gut für eine Rennserie."

Edoardo Mortara bringt den Circuit Bugatti von Le Mans als Wunschkandidaten ins Spiel. Schon 2006 und 2008 gastierte die deutsche Silhouettenserie auf dem Kurs in Frankreich. In Spa machte sie im Jahr 2005 Halt, wurde aber von einem spektakulären Unfall von Bernd Schneider in der Eau Rouge überschattet. Auf italienisches Terrain hat sich die DTM zuletzt 2010 begeben, als man auf dem Adria Raceway zu Gast war.

In der laufenden Saison 2017 standen bisher drei Auslandsveranstaltungen in Russland (Wolokolamsk), Ungarn (Mogyoród) und den Niederlanden (Zandvoort) auf dem Programm. In gut zwei Wochen wird die DTM im steirischen Spielberg gastieren, bevor es zum Saisonfinale zurück nach Hockenheim geht. Hinter den Kulissen arbeitet Gerhard Berger am Kalender für die neue Saison; ob er dabei die Wünsche seiner Piloten erfüllen kann, werden die kommenden Wochen zeigen.

Berger über Performance-Gewichte Berger über Performance-Gewichte Berger: DTM nicht in der Krise Berger: DTM nicht in der Krise

Ähnliche Themen:

DTM: Analyse

Weitere Artikel

Skoda präsentiert Erdgas- und Plug-in-Hybrid-Modelle

Octavia: die alternativen Antriebe

Im Burgenland fanden die ersten Testfahrten mit Skoda Octavia G-Tec, iV und dem scharfen RS iV statt.

2020 sind keine großen Schritte mehr zu erwarten

Ferrari kündigt für 2021 komplett neuen Motor an

Gelingt Ferrari so der Schritt aus der Krise, die laut Mattia Binotto gar keine ist? Ein komplett neuer Motor soll dabei helfen, 2021 den Anschluss an die Spitze zu finden.

Cooles Einsteiger-Bike

Kawasaki Vulcan S – im Test

Die Vulcan S, ein kleiner Cruiser aus dem Hause Kawasaki, lässt sich praktisch an jede Körpergröße anpassen, so dass sie für viele Biker und Bikerinnen gleichermaßen geeignet ist.

Stärkster und sauberster Landy aller Zeiten

Der Land Rover Defender wird zum PHEV

404 PS, bis zu 53 Kilometer rein elektrisch und genauso geländegängig wie seine konventionellen Brüder.