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DTM: News

Glocks: Hoffentlich rettet Berger die DTM

BMW-Pilot Timo Glock hofft, dass die DTM auch nach dem Mercedes-Ausstieg 2018 weiterbesteht: "Wäre sehr schade, wenn wir diese Plattform verlieren".

Die Zukunft des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) ist nach dem angekündigten Mercedes-Ausstieg Ende 2018 ungewiss. Die DTM-Beteiligten, Formel-1-Fahrer Max Verstappen und der ehemalige Motorsportchef von Mercedes Norbert Haug hoffen, dass die Verantwortlichen um das Fortbestehen der DTM kämpfen. Doch nicht nur die Mercedes-Fahrer machen sich ihre Gedanken, wie es für sie in Zukunft weitergehen soll. Auch bei BMW-Pilot Timo Glock dreht sich alles um die Zeit nach 2018.

"Ich habe immer noch die Hoffnung, dass Gerhard Berger die DTM am Leben hält", so der Zandvoort-Sieger. "Es wäre sehr schade, wenn wir diese Plattform verlieren würden - nicht nur für uns, sondern auch für den ganzen Nachwuchs, der sich hier auch präsentiert." Mit einem Ende der DTM würden die Nachwuchsserien Formel 3 und Audi-TT-Cup ihre Plattform verlieren.

Für Glock, der als Coach beim Nachwuchsförderungs-Programm seines Sponsors tätig ist, liegt das Weiterbestehen der deutschen Tourenwagenserie sehr am Herzen.

Mit BMW auf die Langstrecke

Doch für den Fall, dass er sich ein neues Betätigungsfeld suchen muss, weiß er mit seinem Arbeitgeber BMW einen Hersteller hinter sich, der sich in vielen Motorsportserien engagiert. "Ich würde sehr gern mit BMW in der Zukunft weiter zusammenarbeiten. Man stellt sich derzeit breiter auf mit WEC, GT-Sport, Formel E und so weiter. Es gibt genügend Möglichkeiten", schildert Glock die Optionen mit den Münchnern.

Er ergänzt: "Wenn BMW happy mit mir ist, dann werden wir uns zusammensetzen und schauen, was wir zusammen machen können, ich bin da momentan entspannt."

Ob die Elektro-Rennserie Formel E eine Option für den Ex-Formel-1-Fahrer ist, möchte er sich nicht festlegen. "Vielleicht müsste ich es mal fahren und schauen, ob es mir Spaß macht. Bisher kann ich mich nicht so recht damit anfreunden", so Glock.

Vielmehr könnte er sich vorstellen, in den Langstreckensport zu wechseln und an den legendären 24 Stunden von Le Mans teilzunehmen. Ab 2018 wird BMW mit einem GT-Auto an der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und auch am Langstreckenklassiker in Frankreich teilnehmen. "Die Langstrecke hat mir damals zusammen mit Alex Zanardi und Bruno Spengler in Spa-Francorchamps sehr viel Spaß gemacht. Das wäre nochmal eine Variante", schwärmt der BMW-Mann.

Doch zuerst geht es für ihn und seine DTM-Kollegen in den Saison-Endspurt der deutschen Tourenwagenserie. In der Gesamtwertung liegt Glock als bester BMW-Pilot mit 104 Zählern aussichtsreich auf Tabellenplatz vier und hat mit nur 24 Punkten Rückstand auf den Gesamtführenden Mattias Ekström noch alle Chancen im Titelkampf.

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