MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallycross-WM: News

Al-Attiyah geht in die Rallycross-WM

Der zweifache Dakar-Sieger und WRC2-Meister 2014 Nasser Al-Attiyah plant, in der nächsten Saison an der Rallycross-WM teilzunehmen.

Die Rallycross-WM könnte in der Saison 2019 weiteren Zuwachs bekommen: Der zweifache Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah hat in Riga bereits das neue Škoda Fabia Supercar getestet, auch Ex-Hyundai-Werksfahrer Kevin Abbring war dabei, der als Testfahrer für das ausführende Team ES Motorsport fungiert. Es war das erste Mal, dass der neue Škoda auf einem Rallycrosskurs zum Einsatz kam. "Das Auto war besser, als erwartet", sagte Teammanager Ramunas Fetingis. "Schon nach den ersten Runden weiß ich, dass wir es bis in die Finali der Europameisterschaft schaffen können. Wir sind wirklich sehr glücklich."

Das Team wolle Abbring kommende Saison als Testfahrer behalten und mit Nasser Al-Attiyah an den Wettbewerben teilnehmen. "Wir sind mit der Fahrerpaarung sehr zufrieden. Nasser hat sich in anderen Rennserien bewiesen und fühlt sich im WRX-Auto wohl. Noch ist zwar kein Vertrag unterschrieben, dennoch bin ich mir sicher, dass wir nächstes Jahr ein neues Gesicht in der Rallycross-WM sehen werden", so Fetingis weiter. Während der Einsatz eines Autos bestätigt ist, wägt das Team derzeit ab, ein zweites Auto aufzubauen.

Ist es überhaupt sinnvoll, noch Fahrzeuge nach aktuellem Reglement einzusetzen, oder wäre es besser, gleich zu warten, bis die Rallycross-WM nach 2020 auf Elektromotoren gewechselt hat? "Wir schauen, ob wir uns auf die Entwicklung des Elektroautos oder auf ein weiteres Supercar konzentrieren", so Fetingis. "Wir wollen mindestens fünf Jahre lang in der Rallycross-WM starten, deshalb werden wir definitiv ein Elektroauto benötigen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallycross-WM: News

Weitere Artikel:

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

Pizzonia: Habe Sohn verteidigt

Ehemaliger Williams-Pilot in den USA verhaftet

Antonio Pizzonia wurde am Wochenende in Texas verhaftet - Der ehemalige Formel-1-Pilot wollte laut eigener Aussage seinen Sohn vor einem anderen Mann verteidigen

Haas hat sein Design für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt - Mit dem neuen Titelpartner Toyota Gazoo Racing hat sich auch der Look des Autos leicht verändert

Übergabe der Trophäen an alle Sieger:innen, an die Motorsportler des Jahres 2025 sowie erstmals Vergabe von acht Ehrenpreisen für besondere Leistungen

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz