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Rallycross-WM: News

Kostenreduktion in der Rallycross-WM

Weniger Motoren, weniger Turbolader und weniger Reifen – die Rallycross-WM will 2018 bei den Einsatzkosten auf die Bremse steigen.

Bildquelle: FIA World RX

Der Automobilweltverband FIA will die Kosten in der Rallycross-WM besser im Zaum halten. Dazu wurde vom Motorsportweltrat eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die ab 2018 für eine bessere Kostenkontrolle sorgen sollen. Konkret gespart werden soll unter anderem bei den Triebwerken: Künftig sind pro Saison nur noch zwei Motoren erlaubt, bisher waren es drei; die Anzahl der Turbolader, die im Laufe eines Jahres eingesetzt werden dürfen, wurde ebenfalls gesenkt, von bislang sechs auf vier.

Auch bei den Reifen soll gespart werden. So ist den Teams ab 2018 nicht mehr erlaubt, im freien Training und im Warm-up eigene, nicht registrierte Pneus zu verwenden. In der nächsten Saison stehen bei den ersten beiden Saisonläufen pro Auto jeweils zwölf neue Reifen zur Verfügung, ab der dritten Veranstaltung dürfen dann acht neue und vier gebrauchte Reifen zur Verwendung angemeldet werden.

Weiters darf 2018 die Getriebeübersetzung während der gesamten Saison nicht mehr verändert werden; bisher durften die Teams zwei unterschiedliche verwenden. Auch der Einsatz verschiedener Heckflügel, wie dies heuer von EKS und Hansen praktiziert wurde, ist künftig nicht mehr erlaubt. Die Bremsen müssen künftig ebenfalls die gesamte Saison lang der gleichen Spezifikation entsprechen.

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