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24h Series: 24h von Barcelona

70 Teams - vier mit Österreich-Bezug

Bei den 24 Stunden von Barcelona starten am Wochenende 70 Teams aus 25 Nationen, darunter vier Rennställe mit Österreichern an Bord.

Fotos: Creventic

Nach der Sommerpause stehen die 24 Stunden von Barcelona auf dem Circuit de Catalunya vom 5. bis zum 7. September als nächstes Rennen der 24h Series auf dem Programm. Die vorläufige Nennliste für das internationale Langstreckenrennen für GT, Tourenwagen und 24h-Specials umfasst bereits 70 Teams mit Fahrern aus 25 verschiedenen Nationen, wobei nicht weniger als 18 verschiedenen Fahrzeugmarken im Teilnehmerfeld vertreten sind. Somit wird spannender Sport mit reichlich Vielfalt erwartet.

„Die 24h Barcelona werden jedes Jahr beliebter“, sagt Gerrie Willems von der niederländischen Agentur Creventic, die in Zusammenarbeit mit dem Circuit de Catalunya und dem königlichen katalanischen Automobilclub (RACC) als Promoter und Ausrichter der 24h Barcelona auftritt.

„Seitdem wir vor einigen Jahren ins Boot geholt wurden, hat sich die Veranstaltung von einem überwiegend nationalen Wettbewerb zu einem internationalen Langstreckenrennen entwickelt, ähnlich zu den anderen Rennen im Rahmen unserer 24h Series. Für uns ist die Zusammenarbeit mit unseren Partnern des Circuit de Catalunya und des RACC immer sehr angenehm. Wir freuen uns, dass viele Teams, die uns von unseren anderen Rennen kennen, mittlerweile auch in Barcelona zu den regelmäßigen Teilnehmern gehören, während wir auch jedes Jahr viele neue Teams begrüßen dürfen.“

Das Circuit de Catalunya, bestens bekannt als Austragungsort des jährlichen Formel-1-Grand-Prix von Spanien sowie des katalanischen Laufs zur MotoGP-Serie, ist eine moderne Anlage, bei der außerdem sämtliche Vorzüge der nahegelegenen Stadt Barcelona ein weiterer Vorteil sind. „Alle lieben Barcelona, das Wetter ist meistens schön und die Möglichkeit, diese Faktoren mit der Faszination eines internationalen 24-Stunden-Rennens zu kombinieren, ist natürlich für alle Beteiligten fantastisch“, betont Gerrie Willems.

In der Klasse A6 gehen zahlreiche GT3-Fahrzeuge an den Start, wie der Mercedes-Benz SLS AMG GT3, das Siegerauto der 24h Barcelona 2013, der Ferrari 458 Italia GT3, der Lamborghini FL2 GT3, der Audi R8 LMS und der BMW Z4.

Diverse Porsche-Cup-Autos sind in der 997-Klasse eingeschrieben. In der SP2-Klasse fahren überwiegend Silhouettenfahrzeuge, wie der französische GC Automobiles GC 10 V8 und der Renault Mégane Trophy oder der MARC Focus aus Australien. Die Kategorie SP3 ist die Spielwiese der GT4-Fahrzeuge, darunter die BMW-Modelle M3 und Z4, der Lotus Evora und Aston Martin Vantage.

Traditionell fahren in den Tourenwagenklassen A5, A4, A3T, A2 und D1 viele verschiedene Marken: BMW, Honda, MINI, Nissan, Peugeot, Renault und Volkswagen.

Auch der lokale Hersteller Seat, mit Hauptsitz in Martorell in unmittelbarer Nähe der Rennstrecke, ist durch viele Teams vertreten.

Die Österreicher

#8 Mit Startnummer 8 setzt das österreichische Zawotec Racing Team einen Porsche 997 Cup mit den Piloten Daniel Uckermann und Lukas Schreier sowie den beiden österreichischen Piloten Marko Klein und Jürgen Daum ein, gefahren wird in der eigenen 997er-Klasse.

#40 Im deutschen MHM Motorsport Team, welches in der Klasse A3T einen Seat Leon Supercopa mit der Startnummer 40 zum Einsatz bringt, fährt neben den Deutschen Jörg Muszczak und Manuel Brinkmann auch der Österreicher Bernhard Wagner.

#41 Mit Startnummer 41 tritt das komplett österreichische Prefa Racing Team Austria ebenfalls in der Klasse A3T an, zum Einsatz kommt ebenfalls ein Seat Leon Supercopa. Das niederösterreichische Team unter der Leitung von Gottfried Kogler wartet mit vier Österreichern im Cockpit auf: Michael Kogler, Martin Niedertscheider, Roland Frisch und der erst 19-jährige Luca Rettenbacher, der erstmals im Kogler-Team starten wird. Siehe auch „Vorschau Kogler“ im Menü rechts oben.

#63 Das niederländische Red Camel Racing Team setzt in der Dieselklasse einen Seat Leon TDI mit der Startnummer 63 ein. Neben dem Holländer Rik Breukers und dem Briten Tim Stanbridge wird auch der Österreicher Klaus Kresnik ins Lenkrad greifen.

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