MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: 24 Stunden von Le Mans Toyota-Team, 6h Spa, WEC 2015

Nakajima schon bei Vortest dabei?

Bei Toyota ist man zuversichtlich, dass Kazuki Nakajima nur vier Wochen nach seinem schweren Crash wieder im TS040 Platz nehmen kann.

Im LMP1-Werksteam von Toyota plant man für den Saisonhöhepunkt der Langstrecken-WM, die 24 Stunden von Le Mans, vorsichtig optimistisch mit einer Teilnahme von Kazuki Nakajima. Der japanische Stammfahrer des #1 TS040 Hybrid hatte sich bei einem Unfall im freien Training für die 6h von Spa-Francorchamps eine Fraktur an der Wirbelsäule zugezogen und musste seine Teilnahme am weiteren Rennwochenende absagen.

Nachdem Nakajima ein paar Tage im Krankenhaus von Verviers nahe der belgischen Strecke verbracht hatte, wurde er nach Nizza verlegt. Inzwischen befindet sich der 30jährige in der japanischen Heimat und bereitet sich dort auf sein Comeback vor. Eine Teilnahme Nakajimas am Le-Mans-Vortest, der am 31. Mai über die Bühne geht, ist nicht ausgeschlossen.

"Kazuki erholt sich derzeit noch in Japan, aber wir sind sehr zuversichtlich, dass er beim Test fahren wird", heißt es von Toyota. Für den Fall, dass Nakajima doch noch nicht einsatzbereit sein sollte, steht Ersatz parat: Nakajimas Landsmann Kamui Kobayashi hat sich bereits im Simulator vorbereitet und war diese Woche zudem in Spa testen, wo er von Toyota-Stammfahrer Mike Conway unterstützt wurde.

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: 24 Stunden von Le Mans

Weitere Artikel:

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann