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WEC: 24 Stunden von Le Mans

Warmup

Albuquerque fährt im Audi #9 die schnellste Zeit im Warmup – bei herrlichem Wetter gab es viel Fahrbetrieb, jetzt wird es langsam ernst…

Es ist angerichtet! Im Warmup haben sich die Teams bei den 24 Stunden von Le Mans 2015 abschließend auf den Start des Langstreckenklassikers (15:00 Uhr) vorbereitet.

Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen um 20 Grad Celsius gab es viel Fahrbetrieb, aber auch einige Ausrutscher. In der 45-minütigen Session übten die Mannschaften unter anderem Boxenstopps, Radwechsel, Fahrertausch oder auch Dinge wie das Reinigen von Scheiben und Scheinwerfern.

Seit dem Qualifying am Donnerstag waren teils heftige Regenschauer über Le Mans niedergegangen. Die Konsequenz: Im Warmup mussten die Piloten auf einer komplett "grünen" Strecke fahren, von der jegliches Gummi aus den Sessions zuvor abgespült worden war. Die rutschigen Verhältnisse mit wenig Grip erlebten einige Piloten auf unangenehme Art. Es gab zahlreiche Dreher, unter anderem verlor Alexander Wurz seinen Toyota #2 kurz einmal aus der Kontrolle - ohne Konsequenzen.

Die schnellste Runde ließ sich Filipe Albuquerque (Audi #9) in 3:19.423 Minuten notieren. Die Schwesterautos mit den Startnummern 8 und 7 landeten mit einem Abstand von gut zwei Sekunden auf den Rängen zwei und drei. Dahinter folgten die Porsche-Armada und die beiden Toyotas. Romain Dumas (4./3:22.729) kam den Audis bei seinem schnellsten Umlauf noch am nächsten. Sebastien Buemi belegte im TS040 in 3:23.361 Minuten den sechsten Rang.

In der LMP2-Klasse war der Jota-Gibson mit Oliver Turvey am schnellsten, gefolgt vom baugleichen Greaves-Auto und dem KCMG-Oreca, die eine absolut identische Rundenzeit realisierten. In der GTE-Pro-Klasse setzte sich Stefan Mücke (Aston Martin) vor die beiden Ferraris von AF Corse und den Porsche 88.

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