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WEC: 24 Stunden von Le Mans

Kryptischer Startverzicht

Völlig überraschend hat Marc Gene bekanntgegeben, dass er den Nissan-LMP1 nicht pilotieren, er aber als Berater vor Ort sein wird…

Foto: Nissan

Knalleffekt bei Nissan: Gut drei Wochen vor dem Vortest der 24 Stunden von Le Mans hat das LMP1-Team bekanntgegeben, dass Marc Gene beim Langstrecken-Klassiker an der Sarthe nicht als Fahrer aktiv sein wird. Vielmehr wird der Spanier das Team dort als Berater unterstützen. "Le Mans wird eine gewaltige Herausforderung, und in meiner Rolle als Berater kann ich dem Team am besten helfen", lässt Gene in einer Pressemitteilung des Teams verlautbaren.

"Es war für mich eine schwierige Entscheidung, für die 24 Stunden von Le Mans einen Schritt zurückzutreten. Ich bin beeindruckt von den Fortschritten des Teams, und auch wenn ich in Le Mans nicht fahren werde, stehe ich dem Team mit meinem Wissen bei diesem großartigen Rennen zur Verfügung", wird Gene weiter zitiert.

Diese Entscheidung ist überraschend, denn eigentlich war Gene aufgrund seiner Erfahrungen bei den LMP1-Werksteams von Peugeot und Audi von Nissan als Nummer eins verpflichtet worden. Durch den Rückzug des Spaniers werden die Fahrerbesetzungen der drei GT-R LM noch einmal durcheinandergewürfelt.

Anstelle von Gene wird nun Olivier Pla zusammen mit Max Chilton und Jann Mardenborough das Auto mit der Startnummer 23 fahren. Plas Platz an der Seite von Michael Krumm und Harry Tincknell nimmt Alex Buncombe ein. Neu im Team ist der russische GT-Academy-Sieger Mark Shulzhitskiy, der sich das dritte Auto, welches nur in Le Mans eingesetzt wird, mit Tsugio Matsuda und Lucas Ordonez teilt.

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