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WEC: Le Mans

Porsche auf vorläufiger Pole-Position

Porsche sicherte sich in der ersten Qualifying-Session die erste Startreihe, Neel Jani knackte Mittwochnacht die 3:20 Minuten-Marke - Mehrere GTs im Kiesbett.

Fotos: Porsche

Das erste Qualifying am Mittwochabend brachte zwar keine Überraschungen, aber sehenswerten Motorsport mit sich: Porsche hält aktuell die erste Startreihe besetzt, was durchaus bereits die Pole-Position bedeuten kann. Am Donnerstag wird nämlich mit reichlich Regen gerechnet. Neel Jani hat mit 3:19.733 Minuten die Bestzeit gefahren, obwohl er auf seiner schnellen Runde auf Verkehr im letzten Sektor gestoßen ist. Unterdessen lieferten sich Ford und Ferrari ein beinhartes Duell um die GT-Spitze.

Die zwei Stunden der Rennsitzung gingen bei trockenen Bedingungen über die Bühne. Zu Beginn marschierte zunächst Toyota los und holte eine Doppelspitze zu Beginn des Qualifyings. Die Antwort von Porsche ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Neel Jani fuhr die Bestzeit bereits nach zehn Minuten; der Porsche 1 (Bernhard/Webber/Hartley) liegt daher auf Platz zwei mit 0,470 Sekunden Rückstand.

Die Sitzung musste zwischenzeitlich einmal unterbrochen werden, als Giancarlo Fisichella den Risi-Ferrari 99 in ein anderes Kiesbett, Ricky Taylor die Werks-Corvette #63 in den Reifenstapel in der Mulsanne-Kurve. Alle drei konnten Einschläge verhindern.

Probleme bei Toyota und Audi

Die beiden Toyota übernachten auf den Plätzen drei und vier. Sowohl Porsche als auch das Gazoo-Team entschieden sich dazu, nach der anfänglichen Zeitenjagd eher aufs Rennen hinzubauen. Beide Hersteller verzichteten hinten heraus auf weitere Angriffe auf die Bestzeit. Die 5 (Davidson/Buemi/Nakajima; +2,170). Nummer 5 war zwischenzeitlich auf einem Longrun wegen Elektronikproblemen langsam unterwegs, konnte aber weitermachen.

Bei Audi lief es noch nicht wirklich rund: Nach dem Problem im Freien Training verpasste der R18 7 (Fässler/Lotterer/Treyluer; +3,047) vorbei; Audi bleibt damit zunächst in der dritten Startreihe.

Rene Rast diktiert LMP2-Pace

Da ByKolles nach dem Feuer im Freien Training nicht am Qualifying teilnehmen konnte, war Rebellion in der privaten LMP1 ohne Konkurrenz. Der R-One 12 (Prost/Heidfeld/Piquet jun.; +7,615). Die LMP2-Kategorie wurde von Rene Rast dominiert, der den G-Drive-Oreca 35 (Cheng/Tung/Panciatici; +0,570). Nicolas Lapierre hatte mit dem Signatech Alpine #36 (Menezes/Lapierre/Richelmi; +0,620) das Nachsehen.

In der GTE Pro machte Ford im Qualifying ernst: Die Zeiten fielen hier im Laufe der Sitzung immer weiter. Letztlich sicherte Dirk Müller im Ford GT 69 (Briscoe/Westbrook/Dixon) in 3:51.497 Minuten ein.

Ford und Ferrari in GTE Pro dominant

Ein Kraftakt von Gimmi Bruni bescherte AF Corse immerhin noch Rang drei. Der Ferrari #51 (Bruni/Calado/Pier Guidi) kam auf 3:51.568 Minuten. Der Trend setzt sich "Ford": Die zwei weiteren GT des UK-Teams folgen auf den Plätzen vier und fünf, dahinter zwei weitere Ferrari 488 GTE. Diskussionen um die BoP sind bereits vorprogrammiert, denn bislang ist die GTE Pro eine reine Ford-Ferrari-Show.

Auch in der GTE Am bestimmt Ferrari das Tempo: Der Clearwater-458 98 (Dalla Lana/Lamy/Lauda) konnte die Phalanx aus drei Ferrari 458 Italia einbrechen. Zwei AF-Corse-Fahrzeuge belegen die Plätze drei und vier.

Am Donnerstag stehen um 19 und 22 Uhr zwei weitere jeweils zweistündige Qualifyings auf dem Programm. Ob sich dann an der Reihenfolge noch etwas ändert, wir in erster Linie vom Wettergott abhängen.

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